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Gesundheit in Peru und Bolivien
erlebe-peru hat sich bemüht, die Korrektheit der folgenden Informationen zu garantieren. Wir raten Ihnen auch immer selbst Kontakt mit einer medizinischen Instanz, die auf Tropen spezalisiert ist, aufzunehmen, um sich auf den neuesten Stand zu bringen. Direkt zur Information über die Höhenkrankheit. Zur allgemeinen Information über Peru und Bolivien
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Allgemein
Sorgen Sie dafür, dass Sie vor Ihrer Abfahrt Kontakt mit einer medizinischen Institution aufnehmen, z.B. ein Krankenhaus oder in den größeren Städten ein Tropeninstitut. Eine Last-Minute-Reise nach Peru ist für einen gesunden Menschen kein Problem; zur Not können Sie auf dem Flughafen noch zu einer Travel Clinic oder dem medizinischen Dienst gehen. Nehmen Sie auf jeden Fall immer Ihren internationalen Impfausweis mit. Sorgen Sie dafür, dass Sie vor Ihrer Reise Kontakt aufnehmen mit einer medizinischen Instanz die Sachverstand hat, wie zum Beispiel das Tropeninstitut oder Ihr Hausarzt.
Andere hilfreiche Websites: Institut für Tropenmedizin Berlin, www.charite.de/tropenmedizin Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus Tübingen, http://www.tropenklinik.de/ Nachstehend geben wir Ihnen bündige Informationen über oft vorkommende Krankheiten, die sich auf den gesunden, nicht-schwangeren Reisenden, der nicht länger als 1 Monat in Peru oder Bolivien bleibt, richten.
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Malaria
Schutz gegen Mückenstiche ist immer wichtig. Nehmen Sie bei Fieber oder grippeähnlichen Erscheinungen, während oder nach Ihrem Aufenthalt in einem Malariagebiet, immer direkt Kontakt mit einem Arzt auf. Malaria kommt tatsächlich in Peru und Bolivien vor, aber über 2000 Metern und in den großen Städten besteht keine Infektionsgefahr. Im Amazonasgebiet müssen Sie dahingegen Vorsorgemaßnahmen treffen. Nehmen Sie, wenn Sie den Regenwald besuchen möchten, Kontakt mit einer der oben erwähnten Organisationen auf. Es ist wichtig, risiko-mindernde Maßnahmen zu treffen, wie: Abends Arme, Beine und Füße bedecken, ein Mückenmittel mit DEET und ein Mückennetz benutzen. In klimatisierten Hotels haben Sie meistens kein Mückennetz nötig. In Lehmhütten und Dschungellodges schon. Sie können eventuell ein Mückennetz kaufen, das mit einem mückentötenden Mittel imprägniert ist. Sorgen Sie auch dafür, dass Sie etwas dabei haben um das Mückennetz aufzuhängen; zum Beispiel ein Tau und einen Haken oder Korkenzieher (Wie ein Schweizer Taschenmesser, aber packen Sie diese Gegenstände nicht ins Handgepäck).
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Impfungen
Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus und Polio (kurz DTP, 10 Jahre gültig) und Hepatitis A sind auf jeden Fall notwendig. DTP haben die meisten Menschen bereits bei Ihrem deutschen Hausarzt regelmäßig erhalten. Nach einer Wiederholungsspritze können Sie es wieder eine Zeit ohne. Die reguläre Hepatitis A Impfung hat eine begrenzte Wirkungsdauer, darum muss sie kurz vor die Reise gegeben werden. Wenn Sie häufiger oder für längere Zeit in Länder reisen, in denen Hepatitis A vorkommt, können Sie erwägen eine Langzeit-Impfung zu nehmen, wie zum Beispiel Havrix. Denken Sie daran, dass diese Impfstoffe teuer sind und nach 6 Monaten eine Wiederholungsimpfung durchgeführt werden muss. Bei einem Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition ist auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus notwendig, Die Gelbfieber-Impfung ist bei Reisen in die ausgewiesenen Endemiegebiete (gilt besonders für das gesamte peruanische und bolivianische Amazonasgebiet) aus persönlich-medizinischen Gründen sinnvoll und seit kurzem von der WHO auch vorgeschrieben. Die Impfung muss rechtzeitig 10 Tage vor Einreise durchgeführt werden. Auch wenn Sie mit einer brasilianischen Fluggesellschaft fliegen, ist diese Impfung verpflichtet. Sie machen nämlich immer einen Zwischenstopp in Sao Paulo oder Rio de Janeiro. Da in ganz Brasilien eine Gelbfieberimpfung verpflichtet ist, müssen Sie beim einchecken in Peru nachweisen, dass Sie diese Impfung erhalten haben. Nehmen Sie also unbedingt Ihren gelben Impfausweis mit!!
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Weitere Vorbereitungen
Wenn Sie regelmäßig Medikamente nehmen müssen, lassen Sie die Beipackzettel nicht zuhause. Nehmen Sie auch etwas mehr davon mit, damit Sie nicht verzweifelt in den Apotheken vor Ort nach einem passenden Mittel suchen müssen, wenn es Ihnen ausgeht oder Sie es verloren haben. Tragen Sie eine Brille oder Kontaktlinsen, ist es ratsam, eine extra Brille bwz. Kontaktlinsen mitzunehmen.
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Gesundheit vor Ort
Neben Beachtung der für Ihre Situation passenden Impfungen und der Fürsorge, dass Sie vor Ihrer Reise so gesund wie möglich sind, ist es natürlich wichtig zu verhindern, dass Sie vor Ort krank werden. Seien Sie sehr aufmerksam, und wenn Sie Zweifel haben bezüglich einer möglichen Erkrankung, beraten Sie sich vor Ort mit einem Arzt.
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Vorsorge für Reisedurchfall:
Trinken Sie nur Wasser aus abgeschlossenen/versiegelten Flaschen oder Dosen, oder Getränke, die aus gekochtem Wasser zubereitet wurden. Fleisch und Fisch muss gründlich gekocht oder gebacken sein. Von westlichen Salaten, die in "Salad bars" oder teuren Hotels gebräuchlich sind, ist im Allgemeinen abzuraten. Hamburger sind (eigene Erfahrung) im Allgemeinen eher risikoreich als das Fleisch, das die lokale Bevölkerung isst. Gegen alle Erwartung ist es im Allgemeinen sicher, in Straßenläden zu essen. Essen Sie hauptsächlich dort, wo viel Betrieb ist: die Umlaufgeschwindigkeit, mit der das Essen zubereitet und gegessen wird, ist dann hoch, was der Hygiene zu Gute kommt. Auch Restaurants, bei denen Sie gut sehen können, dass es sauber ist, sind anzuraten. Was die Straßenläden betrifft, ist es klug, später am Tag kein Fleisch mehr zu essen, das hat dann manchmal den ganzen Tag ungekühlt gelegen. Ein probates Hausmittel gegen Diarrhö ist das Trinken von Cola und Brühe (nicht unbedingt zur gleichen Zeit). Cola kann man beinahe überall kaufen, und Brühe und einen kleinen Spiralwasserkocher können Sie aus Deutschland mitnehmen.
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Noch ein paar (semi-)medizinische Tipps Den reisemedizinischen Infoservice mit viele Ratschlägen und Tipps finden Sie unter fit-for-travel.de. Gesundheitsmaßnahmen nach der Reise Wenn Sie nach Ihrer Rückkehr (und das kann u. U. Monate später sein), Fieber, Magen- bzw. Darmschmerzen oder andere Beschwerden haben, die Sie nicht mit einer bestimmten Ursache in Verbindung bringen können: Nehmen Sie mit Ihrem Hausarzt Kontakt auf und melden Sie wie lange und wo Sie in Peru und/oder Bolivien waren und was Sie dort getan haben. Wenn Sie viel Kontakt mit den Einheimischen hatten ist es vernünftig einen Bluttest machen zu lassen. Nach oben
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Höhenkrankheit
Wenn Sie von Deutschland aus das Flugzeug nehmen und auf über 2500 Meter Höhe landen, wie in Cuzco oder La Paz, hat Ihr Körper keine Zeit, sich an die dünne Luft anzupassen. Erst merken Sie nur, dass Sie schneller atmen, aber am Morgen nach der Ankunft ist die Chance groß, dass Sie mit starken Kopfscherzen wach werden und Ihnen übel ist. Höhenkrankheit, oder „Soroche”, ist kein guter Start Ihres Urlaubs und Sie müssen auf Ihrer Peru oder Bolivien Reise schon damit rechnen. Wir empfehlen Ihnen, nicht direkt in die Anden zu fliegen sondern eine Route über tiefer gelegene Gebiete zu wählen.
Wir bieten in unserem Programm grundsätzlich Routen an, die von Lima aus erst nach Arequipa auf 2300 Meter Höhe, oder von Santa Cruz in Bolivien erst nach Samaipata auf 1750 Meter Höhe führen. So bauen Sie langsam auf und hat Ihr Körper mehr Zeit, sich an die Höhe zu gewöhnen. Bei der Zusammenstellung unserer Reisen berücksichtigen wir immer die Höhe.
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Was ist Höhenkrankheit (Soroche)
Höhenkrankheit wird durch Sauerstoffmangel im Blut verursacht. Die folgenden Symptome können auftreten: Kopfschmerzen, Schlafschwierigleiten, Appetitverlust, Übelkeit, Schwindel, starke Kopfschmerzen (gegen die auch Schmerztabletten nicht helfen), schwere Müdigkeit, verminderte Flüssigkeitsabscheidung, Erbrechen und Trägheit. In den ersten Tagen passt der Körper sich an die Höhe an, auf der Sie sich gerade befinden. Nach durchschnittlich einer Woche bis zehn Tagen ist der Prozess der Anpassung größtenteils abgerundet. Ob und in welchem Maße Sie von der Höhenkrankheit befallen werden hängt vor allem von den folgenden drei Faktoren ab:
1. Die Schnelligkeit des Aufstiegs. Bei einem Aufstieg von weniger als 300 m pro Tag kommt Höhenkrankheit so gut wie nicht vor. Bei schnellerem Aufsteigen wird die Chance größer je schneller man aufsteigt, wenn man inzwischen schon 2500 Meter Höhe oder mehr erreicht hat.
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2. Die Schlafhöhe. Wenn Sie an einem Tag einen starken Aufstieg machen, z. B. über 1000 Meter, und am selben Tag wieder absteigen, werden Sie normalerweise nicht von der Höhenkrankheit befallen. Es dauert meistens etwa 6 bis 12 Stunden, bis die Beschwerden auftreten, wenn Sie dann schon wieder unten sind, werden Sie nicht krank. Wenn Sie allerdings höher schlafen, vor allen nach einem Aufstieg von über 600 m an einem Tag, kann das schon der Fall sein. Zwischen 2500 und 3500 Metern werden durchschnittlich 25% der Kletterer meistens leicht und kurzweilig krank, zwischen 3500 und 5500 Metern erkranken 65% auch mit schwereren Symptomen und auf noch größerer Höhe wird so gut wie jeder krank. 3. Veranlagung. Manche Menschen sind sehr anfällig für Höhenkrankheit. Leider gibt es keine guten, erschwinglichen Teste um das im Voraus festzustellen, man merkt es erst, wenn es schon soweit ist. Wenn Sie einmal die Höhenkrankheit gehabt haben ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie beim nächsten Mal wieder erkranken, größer.
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Kinder/Ältere und Höhe
Kinder, die noch nicht in der Lage sind, zuverlässig selbst Ihre Beschwerden anzugeben, sollte man nicht auf Höhen über 2500 Meter mitnehmen. Das gilt auch für Babys im Tragetuch! Kinder sind wahrscheinlich nicht anfälliger für Höhenkrankheit, aber weniger gut in der Lage, eventuelle Beschwerden in Worte zu fassen. Der Aufenthalt in der Höhe ohne Kletteraktivitäten oder andere schwere physische Anstrengungen (wie auf unseren Reisen) ist für gesunde Schwangere ohne komplizierte Schwangerschaften in der Vergangenheit wahrscheinlich kein Problem, sicherlich nicht wenn der Aufenthalt nicht länger als einige Wochen dauert. Ältere Menschen sind nicht anfälliger für Höhenkrankheit. Natürlich kommen im höheren Alter auch mehr Krankheiten vor, wir empfehlen Reisenden über 60 sich vor der Reise erst von einem Arzt beraten zu lassen.
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Höhenkranheit heilen: absteigen!!
Bei leichten Beschwerden (Kopfschmerzen, die mit Schmerztabletten gemildert werden können) hilft Ruhe und einen Tag lang nicht noch höher aufzusteigen. In Peru und Bolivien wird als Mittel gegen Höhenkrankheit (auch vorbeugend) ein Tee aus den Blättern des Kokastrauches getrunken. Dieser Tee lindert die Kopfschmerzen und ist überall erhältlich. Die Pflanze ist der Grundstoff zahlreicher Medizinen aus der traditionellen Heilkunde. Sie brauchen sich keine Sorgen darüber zu machen, dass Sie Betäubungsmittel zu sich nehmen oder süchtig werden könnten. Wenn Sie sich nicht gut fühlen sollten Sie, auch wenn Sie zweifeln, davon ausgehen, dass Sie von der Höhenkrankheit befallen sind. Steigen Sie ab zu einem tiefer gelegenen Gebiet und ruhen Sie sich aus. Gehen Sie sofort zu einem Arzt, wenn Sie sich wirklich krank fühlen, akute Höhenkrankheit kann lebensbedrohend sein.
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Höhenkrankheit vorbeugen
Obwohl feststeht dass bezüglich des Risikos an Höhenkrankheit zu erkranken große Unterschiede in Veranlagung bestehen, gibt es keine gängigen medizinischen Techniken, mit denen Sie das Risiko im vorneherein feststellen können. Glücklicherweise kann Höhenkrankheit in den meisten Fällen durch das Treffen einiger einfachen Vorsorgemaßnahmen verhindert werden: Eine gute Kondition ist immer gut, schützt allerdings nicht gegen Höhenkrankheit! Die Erfahrung zeigt, dass fitte Menschen eher geneigt sind zu schnell auf große Höhen zu steigen, wodurch Sie auch ein größeres Risiko haben zu erkranken. Auch kann gerade schwere körperliche Belastung das Risiko auf Höhenkrankheit erhöhen, also auch wenn Sie in Form sind, sollten Sie nach einem ordentlichen Aufstieg erst einmal etwas Ruhe nehmen!
In dem Maße, wie man höher steigt, verringert bei so gut wie jedem der Appetit. Trotzdem sollten Sie, mit Widerwillen, genügend Essen um bei Kräften zu bleiben. Eine Diät mit vielen Kohlenhydraten (Brot, Nudeln, Reise, usw.) ist besser als eine eiweiß- oder fettreiche Diät, obwohl die letztere mehr Kalorien hat. Fett wird außerdem weniger schnell verdaut, sodass Ihnen bei Anstrengungen eher übel wird. Am besten nimmt man einige Stunden vor einem schweren Aufstieg kein oder wenig festes Essen zu sich, weil die Muskeln das Blut brauchen. Auch faserreiches Essen ist ungünstig bei schweren körperlichen Anstrengungen, denn die Fasern bilden einen Klumpen in Ihren Därmen und das kann zu Übelkeit führen.
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