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Reisebaustein Flamingos und VulkaneRoute: La Paz - Uyuni - Potosi - Sucre v.v.
Dieser Baustein führt Sie ins Herz Boliviens und zu allen Höhepunkten, die bei Ihrer Bolivien Reise nicht fehlen dürfen. In einem Jeep mit Allradantrieb fahren Sie an türkisfarbenen Lagunen und hohen Vulkanen vorbei. Sie besuchen eine Kaktusinsel mitten in einem Salzsee, der fast halb so groß ist wie Belgien. Sie stehen Auge in Auge mit dem Minenteufel El Tío, bummeln durch die weiße Hauptstadt Boliviens und schlendern über den farbenfrohen Indianermarkt von Tarabuco. Außerdem können Sie bei Minustemperaturen in heißen vulkanischen Quellen baden und den Hexenmarkt in La Paz besuchen.Ruhen Sie sich vor dieser Tour gut aus, denn dieser Baustein ist physisch sehr anstrengend: Sie sind lange unterwegs, es gibt nicht viel Komfort und das Klima ist extrem. Die Jeeptour ist anstrengend, aber die Landschaft, die Sie während dieser Tour sehen, ist es mit Sicherheit wert. Dies ist die schönste Landschaft des südamerikanischen Kontinents! Trauen Sie sich das nicht zu? Sie können diese Reise auch verkürzen. Sehen Sie hierzu: Zucker und Salz ab La Paz |
| Reisedauer |
7 Tage/6 Nächte von La Paz nach Sucre oder von Sucre nach La Paz, Start täglich |
Übernachtungen |
1x Nachtbus, 2x Hotel Uyuni, 2 Nächte Schlafsaal, 1x Hotel Potosi; Unterkunft Komfort 1 & 3 |
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| Reisekosten | € 415,- p.P. bei 2 Personen | Inklusive | Alle Transportmittel, Hotels mit Frühstück, 3-tägige Jeeptour mit Fahrer und Vollpension, Minentour Potosi |
| Transport | Alle Taxifahrten, Jeep, Bus nach Uyuni + Potosi, Privattransfer Potosi - Sucre | Exklusive | Eintritt Isla Incahuasi oder Isla Pescado (US $ 2 p.P.) und Eduardo Avaroa Reservat (US$ 4 p.P.). Andere Ausflüge, Mahlzeiten oder Eintrittsgelder. |
Tag 1 La Paz - Uyuni mit ÜbernachtungDer erste Tag Ihrer Tour ins Herz Boliviens. Sie starten in La Paz, von wo aus Sie eine große Entfernung überwinden müssen zum abgelegenen Städtchen Uyuni auf 3.700 Meter Höhe. Für weitere Informationen über La Paz, klicken Sie hier.Täglich um 21:00 Uhr fährt ein Nachtbus von La Paz ab, der um etwa 07:30 Uhr morgens in Uyuni ankommt. Vor allem in der Regensaison (November bis März) ist der Weg nicht so das Wahre. Nachts wird es ganz schön kalt. Nehmen Sie einen extra warmen Pullover, ein kleines Kissen und Snacks für unterwegs mit. Sie erreichen Uyuni in der Morgendämmerung. |
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Sie können die Reise auch in entgegengesetzter Richtung machen, also von Uyuni nach La Paz. Dann starten Sie gegen 20:00 Uhr am Abend mit dem Nachtbus. Am nächsten Morgen erreichen Sie gegen 07:30 Uhr La Paz. Es gibt auch eine Zugverbindung zwischen La Paz und Uyuni, die leider nicht empfehlenswert ist, da dieser Zug sehr unzuverlässig ist und selten fährt. Außerdem fährt er nicht direkt ab La Paz, sondern man muss mit dem Nachtbus nach Oruro und erst frühmorgens ginge es weiter mit dem Zug (wenn er denn fährt). Einen Tagesbus gibt es leider nicht. Daher buchen wir auch weiterhin den regulären, verlässlichen Nachtbus nach Uyuni oder nach La Paz. Uyuni war früher ein bedeutender Knotenpunkt für den Gütertransport, deswegen liegen die Schienen hier, aber heutzutage ist es nicht mehr als ein staubiges, einsames Dorf, in dem es nicht viel zu erleben gibt. Der Zugfriedhof, auf dem alte Dampflokomotiven stehen, die früher in den Minen benutzt wurden, ist allerdings einen Besuch wert. Ein bizarrer Anblick, die wegrostenden Züge inmitten der verlassenen Landschaft. Sie übernachten in dem staubigen Dörfchen in einem sehr einfachen Hotel mit warmen Decken auf den Betten. |
Tag 2 Uyuni - San JuanGegen 10:30 Uhr starten Sie in einem Allradwagen mit spanischsprachigem Fahrer zur Salzfläche "Salar de Uyuni". Unterwegs stoppen Sie in Colchani, ein Dorf, das nur durch die Salzgewinnung entstand und deren Einwohner davon leben. Dann sind es noch etwa fünfzehn Minuten bis Sie den Salzsee erreichen. Diese Fläche, ein ausgetrockneter See, ist 12.000 km² groß. Die Salze und Minerale konnten nicht durch einen Fluss ins Meer abfließen und senkten sich auf den Grund. So entstand diese riesige, surrealistisch wirkende Salzfläche.Ein buchstäblich blendender Anblick: Ohne Schirmmütze und dunkler Sonnenbrille tut das grelle Sonnenlicht, das stark auf dem schneeweißen Untergrund reflektiert, in Ihren Augen weh! Mit Sonnenbrille sind in der Ferne die schneebedeckten Gipfel der Anden Vulkane sichtbar. |
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Sie fahren eine zeitlang über die endlose Salzfläche und etwas später erreichen Sie die fischförmige Isla Pescado oder die Isla Incahuasi inmitten der Fläche. Die Insel ist gänzlich mit riesigen Kakteen bewachsen und von dieser Insel aus haben Sie eine fantastische Aussicht auf die Salzfläche. Alle Jeeps versammeln sich hier und man isst an der frischen Luft zu Mittag. Die Insel hat ihren Namen wegen ihrer Form. Sie wandern in einer Stunde über die Insel zwischen meterhohen, uralten Kakteen, die einzigen Pflanzen, die unter diesen bizarren Umständen überleben können. Am Ende des Tages erreichen Sie Ihren Übernachtungsort. Da sich das Salzhotel in diesem Gebiet in einem sehr schlechten Zustand befindet, bieten wir keine Übernachtung dort an. Sie fahren zwar mit dem Jeep an diesem Hotel vorbei, übernachten allerdings im Nahe gelegenen Dorf in einer sehr einfachen Herberge. |
Tag 3 San Juan - Laguna ColoradaAm nächsten Tag reisen Sie zum Salar de Chiguana. Von dieser Salzfläche aus haben Sie eine gute Sicht auf den mit Schnee bedeckten Ollagüe, einen aktiven Vulkan bei der chilenischen Grenze. Nach einem kurzen Aufenthalt an der Grenze, dem Checkpoint Chiguana, fahren Sie an einigen Lagunen vorbei, in denen verschiedene andine Flamingoarten leben. Es ist unglaublich, dass diese klapperdünnen Vögel auf dieser Höhe im eisigen Wind und in bitterer Kälte überleben können.Nach etwa 70 km erreichen Sie den Arbol de Piedra, den Steinernen Baum. Hier stehen auch noch einige andere vom Wind geformte Felsengebilde; ein ausgezeichneter Ort zum Mittag essen. Dann fahren Sie quer durch Südbolivien mit seinen extremen Landschaften bis Sie um etwa vier Uhr die Laguna Colorada erreichen. Die Aussicht ist absolut der Höhepunkt: Flamingos suchen im dunkelrot gefärbten See nach Algen und Plankton. Wenn die Sonne untergeht, erscheinen Millionen Sterne am Himmel. Die mineralreiche Lagune liegt auf 4.300 m Höhe. Die Temperatur fällt dadurch nachts unter den Gefrierpunkt. Es ist auch sehr windig. Ihre Unterkunft ist einfach, es gibt kein fließendes Wasser. Aber die wunderschöne Aussicht macht alles wieder gut. Die meisten Reisenden passen sich überraschend schnell an: es interessiert sie weniger, wie sie aussehen, denn sie genießen die traumhafte Natur und die bezauberndene Landschaft des Altiplano. Heute Nacht herrschen wahrscheinlich wieder Minustemperaturen, aber mit Thermo-Unterwäsche und in einen warmen Schlafsack gehüllt überleben Sie es schon! |
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Tag 4 Laguna Verde - Laguna Blanca - UyuniHeute heißt es schon um 05:00 Uhr aufstehen, um rechtzeitig bei den Geysiren Sol de Mañana (4850 m) zu sein. Bei diesen Temperaturen werden Sie nicht lange trödeln und springen schnell in den Jeep. Inzwischen geht die Sonne schon langsam über dieser „Mars-Landschaft” auf, ein unvergesslicher Anblick. Die Geysire von Sol de Mañana spritzen nur morgens früh bis etwa acht Uhr. Den Rest des Tages sehen Sie nur etwas Gebrodel und Dampf, was natürlich weniger beeindruckend ist.Etwas durchgefroren gehen Sie Frühstücken, denn mit einem vollen Magen ist einem weniger kalt. Glücklicherweise können Sie auch noch in den Thermalquellen herrlich baden. Obwohl Sie sich auf 4200m Höhe befinden, ist es hier weniger kalt und auch der Wind weht weniger stark. Lassen Sie sich in das 30ºC warme Wasser gleiten und genießen Sie die Aussicht auf die kilometerweiten Flächen und die rauen Andengipfel. Nach einem erfrischenden Bad werden Sie es den Rest des Tages nicht mehr kalt haben. |
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Nach dem Badestop geht die Jeeptour weiter in den äußersten Süden Boliviens. Um etwa 11.00 Uhr sind Sie auf fast 5000 Meter Höhe und ganz in der Nähe der chilenischen Grenze. Laguna Verde, am Fuß des Vulkans Licancabur, ist buchstäblich und im übertragenen Sinn einer der Höhepunkte Ihres Trips. Die grüne Farbe wird durch eine hohe Eisen-, Schwefel- und Kalziumkonzentration im Wasser verursacht. Sogar bei zwanzig Grad unter Null friert der See nicht zu: die Mineralien im Wasser und der ständig wehende Wind lassen das Wasser eisfrei bleiben. Die Laguna Blanca, in dessen Wasseroberfläche die Berge sich haarscharf spiegeln, ist mindestens genau so schön, aber weiß. Hier ist auch die chilenische Grenze, wenn Sie nach Chile weiterreisen, setzt der Jeep Sie hier ab. |
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Noch vor dem Mittagessen fahren Sie zur Laguna Colorada zurück. Sie essen an den Ufern des Sees, mit Aussicht auf die Flamingos und sehen den See von der anderen Seite. Die letzten Stunden der Tour reisen Sie über die Felsen von Salvador Dali und dem Valle de Rocas. Vielleicht sehen Sie auch Vizcachas, eine Arten Anden-Kaninchen. Am Nachmittag taucht Uyuni auf, aber erst besuchen Sie noch den Zugfriedhof. Gegen 18:00 Uhr erreichen Sie den Endpunkt des Ausflugs. Wegen wechselnder (Wetter-) Umstände kann das Programm auf der Salzebene ohne Angabe von Gründen geändert werden. Etwas Verständnis und Flexibilität ist dann angebracht. Heute Abend können Sie sich in Ihrem Hotel in Uyuni mit einer warmen Dusche und einem komfortablen Bett entspannen, bevor Sie am nächsten Tag nach Potosi weiterreisen. Sie können sich dafür entscheiden, direkt am gleichen Abend mit dem Bus nach Potosi reisen. Dort kommen Sie gegen Mitternacht an. Auf diese Weise können Sie eine Nacht einsparen - beachten Sie aber, dass das ziemlich ermüdend ist. Wenn Sie das so möchten, dann geben Sie das bitte im Anfrageformular im Kommentarfeld an. |
Tag 5 Uyuni - PotosiNach einer herrlich warmen Nacht im Hotelbett werden Sie Ihre Reise angenehm erfrischt fortsetzen. Gegen 10:00 Uhr nehmen Sie den Bus nach Potosi und in sechs Stunden fahren Sie zur höchstgelegenen Stadt der Welt. Wenn Sie dort ankommen haben Sie sicher das Bedürfnis, sich Ihre Beine zu vertreten. Sie haben Zeit, um die Stadt ein wenig zu erkunden und einen Happen zu essen.Potosi liegt auf 4100 Meter Höhe und ist die höchste Stadt der Welt. Die Stadt entstand 1545, als in dem Cerro Rico Silber gefunden wurde. Inzwischen wird schon vierhundert Jahre lang Silber aus dem Berg gewonnen. Die Stadt steht ganz im Zeichen der Mine, nicht im Zeichen des Tourismus: Sie können hier unbehelligt über die Märkte schlendern. |
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Tag 6 Potosi - SucreHeute Morgen machen Sie einen Ausflug zur Cerro Rico Mine, wo etwa 10.000 Bergarbeiter schuften. In einem Minibus gehen Sie erst einmal zum Bergarbeitermarkt. Zum Gucken, nicht zum Kaufen: Neben den gebräuchlichen Bergarbeiter-Utensilien wie Helme und Gaslampen werden hier auch reiner Alkohol, Kokablätter, Zigaretten und Dynamit angeboten. Die Kokablätter sind sehr wichtig für die Minenarbeiter, denn nur mit einer Kugel Blätter in der Wange können sie so hart arbeiten und gleichzeitig ihren Hunger stillen. Nach dieser Einführung ist es Zeit für einen Besuch in einer echten Mine im Cerro Rico. Beim Eingang werden Sie mit einer Jacke, Gummistiefeln, einem Helm und einer Lampe ausgestattet und die Tour quer durch den dunklen Berg beginnt. Cerro Rico ist eine genossenschaftliche Mine, die Bergarbeiter sind selbst die Besitzer. Die Arbeitsbedingungen sind dadurch allerdings nicht viel besser. Man arbeitet hier unter unglaublich primitiven Umständen, fast wie im Mittelalter. Und wie damals herrscht hier auch heutzutage noch der Aberglaube: in der Mine sehen Sie eine Figur von El Tío, dem Teufel, der den Bolivianern zufolge Eigentümer aller Mineralien ist.Gegen 12:00 Uhr sind Sie zurück im Zentrum vom Potosi. Essen Sie noch schnell was in der Nähe des Hotels, bevor Sie gegen 12:30 Uhr abgeholt werden für die Fahrt nach Sucre, eine etwa 3-stündige Fahrt. Die Aussicht unterwegs ist umwerfend, die Straße ist gut und oft läuft gesellige bolivianische Musik im Wagen. Wenn Sie in Ihrem Programm noch Zeit übrig haben, ist Potosi eine nette Stadt, um noch eine zusätzliche Nacht zu verbringen. |
Sucre und TarabucoSucre und nicht La Paz ist die echte Hauptstadt Boliviens. Das koloniale Universitätsstädtchen hat ein herrliches Klima, denn es liegt nicht so hoch, "nur" auf etwa 2800 Meter Höhe und in einem windgeschützten Tal. Wegen der weißen Gebäude wird es "The White City of the Americas" genannt. Es gibt hier zahlreiche Museen, einen lebhaften zentralen Platz, Geschäfte und Restaurants. Lassen Sie sich nicht von dem altmodischen Look der Häuser und Kolonialkirchen täuschen: Sucre hat eine jugendliche Ausstrahlung. Haben sie so weit von zu Hause etwas Heimweh nach nordeuropäischer Kultur? Der Niederländer Gert führt eine weit und breit gelobte Bar in der Nähe des Platzes, es ist eine wahre Informations- und Inspirationsquelle. Sie werden wahrscheinlich ganz von alleine hier landen! |
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Wenn Sie am Sonntag in Sucre sind, nehmen Sie sich doch etwas weniger Zeit für die Stadt, denn dann sollten Sie unbedingt den Markt von Tarabuco besuchen. Dieser Ort liegt auf 3200 Meter Höhe, Sie fahren etwa eineinhalb Stunden über einen staubigen Weg südöstlich von Sucre. Wir können den Transfer zu diesem Markt auch buchen, geben Sie das einfach bei der Anfrage mit an. Tarabuco ist bekannt wegen seines farbenfrohen Wochenmarktes, der nur am Sonntag stattfindet. Dann kommen Indianer aus der Umgebung in Ihren traditionellen Trachten, um Ihre Waren auf dem Markt an den Mann zu bringen. Es ist viel los und wie auf jedem Markt sollten Sie auch hier auf Ihr Portemonnaie und Ihre Kamera achten. Hier gibt es zum Glück noch nicht so viele Touristen, deshalb fallen sie bestimmt etwas auf. Wenn Sie aus den prächtigen Souvenirs gewählt haben, können Sie sich am besten in einem Straßencafé am Platz niederlassen und das Schauspiel beobachten. Von hier aus können Sie die Szene in sich aufnehmen; Mütter mit langen Zöpfen und einem Kind auf dem Rücken, Kinder mit Rotznasen, die schüchtern vorbei laufen und Ihnen geflochtene Armbänder anbieten, Männer die unter riesigen Reis- oder Kartoffelsäcken gebückt gehen und Verkäuferinnen in fahlen Röcken, die mit voll gepackten Eseln vorbeiziehen. Das Herz Boliviens. |
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