Schilfinsel im Titicacasee/Peru

Peru Rundreise: Inkas und Indianer mit Melonen


Rundreise Route: Santa Cruz - Sucre - Potosi - Uyuni - La Paz - Puno - Titicaca - Cuzco - Sacred Valley - Cuzco - Lima

Wenn Sie Bolivien und Peru kombinieren und viel sehen möchten, und Sie knapp vier Wochen Zeit haben, dann ist dies die ideale Rundreise für Sie! Von den Indios mit Ihren Melonen in Bolivien reisen Sie über den Titicacasee zu den Inka Ruinen von Peru.
Diese individuelle Rundreise führt Sie sozusagen entlang der Schlagadern von Südamerika zum Herzen des Kontinents. Sie beginnen ruhig und tief: in einem subtropischen bolivianischen Tal auf 400 Meter Höhe. Sie fahren über Sucre nach Uyuni und machen eine Jeeptour auf der Sie die schönsten Landschaften sehen: Salzseen, klare Flamingolagunen, raue Andengipfel, Warmwasserquellen und aktive Vulkane! Nach einem Besuch in La Paz fahren Sie entlang dem Ufer des Titicacasees nach Peru. Sie machen eine Bootsfahrt auf dem See und übernachten bei einer lokalen Familie. Schließlich fahren Sie nach Cuzco, der wichtigsten Inkastadt und besuchen das Heilige Tal und die Inka Ruine Machu Picchu.
Reisedauer 26 Tage/25 Nächte
Start täglich
Übernachtungen 23 Übernachtungen mit Frühstück;
Unterkunft meist
Komfort 3
Reisekosten € 1760,- p.P. bei 2 Personen inklusive Flüge Santa Cruz - Sucre + Cuzco - Lima
Inklusive Transport wie beschrieben und Übernachtungen. Ausflüge: 3T/2N Jeeptour Uyuni (Vollpension), Titicaca, Inka Trail (Vollpension + Eintritt Machu P. (ca. US$ 45 p.P.)
Transport Alle Überlandtransporte per Flugzeug, Bus oder Zug, Transfers laut Beschreibung. Exklusive Interkontinentaler Flug. Eintritt Isla de Pescad.(ca. US$1 p.P.), Avaroa (ca. US$ 4 p.P.) und (Flughafen) Steuern. Andere Mahlzeiten und Ausflüge

Tag 1 + 2 Flug Deutschland - Santa Cruz (Bolivien)

Im Lauf des Abends fliegen Sie von Deutschland nach Santa Cruz; ein idealer Startpunkt für Ihre Reise, denn Sie beginnen auf 400 Meter Höhe und nicht gleich in dem auf 4000 Meter Höhe gelegenen La Paz. 

Im Lauf des nächsten Tages kommen Sie in Santa Cruz, der zweitgrößten Stadt Boliviens, an. Es ist eine ruhige, moderne Stadt mit subtropischem Klima. Sie werden in der Ankunftshalle des Flughafens erwartet und zu Ihrem Hotel gebracht. Ihr Hotel ist ein gutes Mittelklasse-Hotel im Herzen des historischen und kommerziellen Zentrums von Santa Cruz mit einer freundlichen, persönlichen Atmosphäre. Nach der langen Flugreise haben Sie wahrscheinlich nicht mehr so viel Lust etwas zu unternehmen, daher haben wir heute nur die Übernachtung für Sie gebucht und Sie können den Tag frei gestalten.
erster Abend in Santa Cruz
Fahrt nach Samaipata

Tag 3 Santa Cruz- Samaipata

Der erste Tag Ihrer Bolivien Reise beginnt ruhig: Nach einer zweistündigen Fahrt befinden Sie sich inmitten der bolivianischen Provinz. Sie fahren nach Samaipata, einem gemütlichen Dorf, zu einem stimmungsvollen, etwa sechs Hektar großen Landgut (Finca). Die Finca (eigentlich ein Bauernhof/Gärtnerei) liegt auf 1650 Meter Höhe und hat eine weite Aussicht auf die umliegenden Hügel und Täler. Hier können Sie sich erst mal in aller Ruhe an die Höhe gewöhnen.

Auf dem Gelände der Finca gibt es ökologische Kräuter-, Blumen und Gemüsegärten und Gärten mit einheimischen Bäumen und Pflanzen. Auf Terrassen werden zahlreiche aromatische Kräuter angebaut, die zu heilkräftigen Mischungen, stark duftenden Tees und Küchenkräutern verarbeitet werden. Die meisten Zimmer haben eine Veranda und eine Hängematte mit Panoramaaussicht auf das Tal.

Tag 4 Samaipata, freier Tag

Den heutigen Tag können Sie selbst gestalten. Sie können im Dorf selbst bleiben oder die Umgebung erkunden: Die Rezeption gibt Ihnen gerne Tipps.
Samaipata selbst hat einen schönen Platz und auf dem typisch bolivianischen Markt finden Sie nette Souvenirs. In der Umgebung von Samaipata gibt es 3 ausgezeichnete Tagesausflugsziele: Eins ist El Fuerte, eine zeremonielle Prä-Inka Ruine in abgelegener, malerischer Hügellage. Sie sehen hier gekerbte Zeichnungen von Schlangen und Pumas. Das zweite Ausflugsziel ist ein Park mit drei Wasserfällen, wo Sie in natürlichen Moorseen schwimmen können. Im Amboro Nationalpark schließlich, einem 500.000 Hektar großen Schutzgebiet, leben über neunzig Vogelarten, darunter Kolibris, Aras, Tukane, Kondore und andere seltsame Arten. Es gibt Wanderwege im Park, Sie können an Lianen schwingen, auf einem Ast Mittag essen, durch einen riesigen Farnwald unter Bromelias und Orchideen wandern, durch kleine Gewässer waten oder entlang gigantischer Bambuswälder reiten.
Amboro Nationalpark
Aussicht über Sucre
Sucre, der Plaza Mayor

Tag 5 Samaipata - Santa Cruz - Sucre

Um Ihnen eine sechzehn Stunden lange Fahrt über einen holprigen Weg zu ersparen, werden Sie heute Morgen erst nach Santa Cruz zurückgebracht. Von hier aus fliegen Sie nach Sucre, der offiziellen Hauptstadt von Bolivien. Sucre kommt einem gar nicht wie eine Hauptstadt vor: Lassen Sie sich von dem altmodischen Look der Häuser und Kolonialkirchen nicht täuschen: Sucre hat eine jugendliche und energische Ausstrahlung. Es gibt hier zahlreiche Museen, einen lebhaften zentralen Platz, Geschäfte und Restaurants. Das gemütliche Universitätsstädtchen hat ein herrliches Klima, denn es liegt in einem windgeschützten Tal und ist nicht so hoch, auf "nur" 2800 Metern. Haben sie so weit von zu Hause etwas Heimweh nach nordeuropäischer Kultur? Der Niederländer Gert führt eine weit und breit gelobte Bar in der Nähe des zentralen Platzes: es ist eine wahre Informations- und Inspirationsquelle.

Tag 6 Sucre, freier Tag

What to do in Sucre? Machen Sie eine morgendliche Wanderung durch die Stadt, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind bequem zu Fuß zu erreichen. Kirchen und Kathedralen haben „flexible Öffnungszeiten”, es kann vorkommen, dass Sie ohne offensichtlichen Grund vor einer geschlossenen Tür stehen. Ein Besuch des Textilmuseums und des Kindermuseums „Tanga Tanga” lohnt sich und man kann auf den Hügel gehen, um das Recoleta Franziskanerkloster zu besuchen. Sie sehen stille Innenhöfe mit kleinen Gärten, Kapellen und eine 140 Jahre alte Zeder, das Kloster liegt in schöner Lage über der Stadt.

Auch können Sie in der hügeligen Umgebung eine Halb- oder Ganztageswanderung machen, unter anderem zu einigen präkolumbianischen Ruinen. Der populärste Tagesausflug von Sucre aus ist der Dino Truck. Dieser Truck fährt drei Mal täglich von dem zentralen Platz in Sucre ab und bringt Sie zu einer Mauer mit Dinosaurierspuren, die zwischen 60 und 85 Billionen Jahre alt sind. Diese geführte Tour erscheint zwar sehr kommerziell und touristisch, ist allerdings sehr interessant!
Besuch in Sucre
Besuch auf dem Sonntagsmarkt
Ein Sonntag in Sucre

Wenn Sie am Sonntag in Sucre sind, sollten Sie unbedingt den Markt von Tarabuco besuchen. Dieser Ort befindet sich auf 3200 Metern Höhe und liegt etwa eineinhalb Stunden von Sucre entfernt. Zu dem farbenfrohen Sonntagsmarkt on Tarabuco kommen Einheimische aus Umgebung, um Ihre Waren zu verkaufen. Nachdem Sie über den Markt geschlendert sind, können Sie sich am besten in einem Straßencafé am Platz niederlassen und das Schauspiel beobachten. Sie sehen z. B. Mütter mit langen Zöpfen und einem Kind auf dem Rücken, Kinder die schüchtern vorbei laufen und Ihnen geflochtene Armbänder anbieten, Männer die unter riesigen Reis- oder Kartoffelsäcken gebückt gehen und Verkäuferinnen in fahlen Röcken, die mit vollgepackten Eseln vorbeiziehen. Bolivien pur!

Tag 7 Sucre - Potosi

Sie werden am frühen Morgen abgeholt und reisen von Sucre nach Potosi. Potosi liegt auf 4100 Meter und ist damit die höchste Stadt der Welt. Seit 400 Jahren wird hier Silber aus dem Berg gewonnen.Bei Ankunft in Potosi, nach etwa drei Stunden, nehmen Sie selbst ein Taxi zu Ihrem Hotel im Zentrum der Stadt. Sie können noch etwas Essen gehen. Nach dem Mittag machen Sie einen Ausflug zur Cerro Rico Mine, wo etwa 10.000 Bergarbeiter schuften. Cerro Rico ist im Besitz der Bergarbeiter, die hier unter unglaublich primitiven Umständen arbeiten. Und wie damals herrscht hier auch heutzutage noch der Aberglaube: In der Mine sehen Sie Figuren von El Tío, dem Teufel, der den Bolivianern zufolge Eigentümer aller Mineralien ist. Um ihn gütig zu stimmen werden Alkohol, Kokablätter und Zigaretten geopfert, seine Hörner werden mit Alkohol übergossen und angezündet. Ziehen Sie Ihre ältesten Sachen an. Es gibt keine Ventilation in der Mine.
Aussicht über Potosi
Aussicht auf Potosi un dem Cerro Rico
Weiterreise nach Uyuni

Tag 8 Potosi - Uyuni

Um etwa 11:00 Uhr fährt der lokale Bus von Potosi nach Uyuni. Da der Bus in den Dörfern unterwegs öfter stoppt und die Straße zwischen Sucre und Potosi nicht so gut ist, sind Sie recht lange unterwegs.

Gegen 17:00 Uhr taucht Uyuni auf. Von der Aussicht werden Sie vielleicht zunächst nicht so begeistert sein: Im Vergleich zu Sucre und Potosi voll bolivianischer Atmosphäre ist es hier, auf 3700 Meter Höhe, eher grau und trostlos. Wenn Sie vom Busbahnhof zu Ihrem Hotel gegangen sind können Sie den Rest des Tages frei gestalten: Checken Sie Ihre E-Mails, lassen Sie Ihre Wäsche waschen, packen Sie schon mal für die Jeeptour ein oder machen Sie eine Wanderung zum Zugfriedhof in der Nähe des Dorfes. Vor allem bei Sonnenuntergang kann man hier tolle Fotos machen. Rostige Lokomotiven aus den 20er Jahren bilden einen scharfen Kontrast zum Hintergrund von rotgelber Erde und dem strahlend blauen Himmel.

Tag 9 Uyuni - San Juan

Um etwa 09:00 Uhr fahren Sie in einem Jeep mit spanischsprachigem Fahrer zur Salzpfanne Salar de Uyuni. Erst stoppen Sie bei Colchain, ein Dorf, das von der Salzgewinnung lebt. Dann fahren Sie noch eine Viertelstunde bis Sie den Salzsee erreichen. Die Salzfläche, die durch das Austrocknen eines Sees entstand, hat eine 12.000 km² große Oberfläche. Die Salze und Minerale konnten nicht ins Meer abfließen und lagerten sich im See ab, heute eine riesige, weiße, surrealistisch wirkende Fläche.

Mit Sonnebrille sind in der Ferne die schneebedeckten Gipfel der Anden Vulkane sichtbar. Nach einer Stunde Fahrt durch dieses salzige Niemandsland erreichen Sie Ihr Hotel in San Juan. Am Ende des Morgens fahren Sie weiter zur „Fischerinsel” inmitten der Salzfläche: die Isla de las Pescadores. Auf der Insel wachsen Riesenkakteen. Von dieser „Insel” aus haben Sie eine traumhafte Aussicht auf die Natur während Ihr Guide auf dem Boden ein Picknick zubereitet.
Besuch des Salzsees in Bolivien
der Arbol de Piedra in Bolivien

Tag 10 San Juan - Laguna Colorada

Am nächsten Tag reisen Sie zum Salar de Chiguana. Nach einem kurzen Aufenthalt an der Grenze, fahren Sie an einigen Lagunen und dem Arbol de Piedra, den Steinernen Baum, vorbei. Nach em Mittagessen geht es dann quer durch Südbolivien mit seinen extremen Landschaften bis Sie um etwa 16:00 Uhr bei der Laguna Colorada, der „gefärbten Lagune”, ankommen.

Die Aussicht auf die Colorada Lagune ist der absolute Höhepunkt dieses Bausteins: Flamingos suchen in aller Ruhe in dem tiefrot gefärbten See nach Algen und Plankton während die Sonne untergeht und eine Millionen Sterne am Himmel erscheinen. Die mineralreiche Laguna Colorada liegt auf 4300 m Höhe und nachts sinkt die Temperatur unter den Gefrierpunkt. Der Speisesaal und der Schlafsaal ihrer heutigen Unterkunft sind sehr schlicht eingerichtet und es gibt kein fließendes Wasser.

Tag 11 Laguna Verde und Laguna Blanca - Uyuni

Heute heißt es schon um 05:00 Uhr aufstehen, um rechtzeitig bei den Geysiren Sol de Mañana (4850m) zu sein, denn diese sind nur morgens bis etwa acht Uhr aktiv. Den Rest des Tages sehen Sie nur etwas Gebrodel und Dampf, was natürlich etwas weniger beeindruckend ist.

Etwas durchgefroren gehen Sie Frühstücken und dann geht die Fahrt weiter zu einer Thermalquelle. Lassen Sie sich in das 30ºC warme Wasser gleiten und genießen Sie die Aussicht auf die kilometerweiten Flächen und die rauen Andengipfel. Nach diesem Badestopp geht die Jeeptour weiter in den äußersten Süden Boliviens. Um etwa 11.00 Uhr sind Sie auf fast 5000 Meter Höhe und ganz in der Nähe der chilenischen Grenze. Laguna Verde, am Fuß des Vulkans Licancabur, ist buchstäblich und im übertragenen Sinn einer der Höhepunkte Ihres Trips.Sogar bei zwanzig Grad unter Null friert der See nicht zu.
Gysire Sol de Manana in Bolivien
Thermalquellen auf 4200 Meter Hoehe in Bolivien

Die Laguna Blanca, in dessen Wasseroberfläche die Berge sich haarscharf spiegeln, ist mindestens genau so schön, aber eben weiß. Noch vor dem Mittagessen fahren Sie zur Laguna Colorada zurück. Sie essen an den Ufern des Sees zu Mittag, mit Aussicht auf die Flamingos und sehen den See jetzt von der anderen Seite, was wegen der Berge im Hintergrund noch beeindruckender ist. Auf dem Rückweg nach Uyuni fahren Sie vorbei am Salvador Dali Felsen und dem Valle de Roca und sehen weidende Lama- und Alpakaherden. Vielleicht entdecken Sie auch Vizcachas, eine Art Anden-Kaninchen. Nachmittags taucht Uyuni bereits in der Ferne auf , aber zunächst besuchen Sie noch den Zugfriedhof. Gegen 18:00 Uhr erreichen Sie dann den Endpunkt der Tour.

Wegen wechselnder (Wetter-) Umstände kann das Programm auf der Salzebene ohne Angabe von Gründen geändert werden. Um etwas Verständnis und Flexibilität wird in diesem Fall gebeten.

Heute Abend können Sie sich in Ihrem Hotel in Uyuni mit einer warmen Dusche und einem komfortablen Bett entspannen, bevor Sie am nächsten Tag nach La Paz weiterreisen.



Auf der Jeeptour zum Salar de Uyuni unbedingt mitnehmen:

- warme Kleidung (Fleecepullover, Thermalunterwäsche, winddichte Jacke, Handschuhe, dicke Socken)
- Haut- und Lippencrème 
- Wasserflasche 
- gute Sonnenbrille (z. B. Skibrille), Schirmmütze oder Hut 
- Sonnenschutzcreme

Weiter empfehlen wir Ihnen, Folgendes mitzunehmen:
- Badekleidung 
- Schlafsack 
- gute, hohe Wanderschuhe
- Toilettenpapier und Erfrischungstücher
- Snacks



Tag 12 Uyuni - La Paz

Heute haben Sie etwas Zeit für sich selbst. Sie können schön ausschlafen, Ihre E-Mails checken und die Eindrücke der letzten Tage verarbeiten, bevor Sie abends in den Nachtbus nach La Paz steigen. Es ist ganz schön kalt nachts und der Bus hat keine Liegesitze, also noch eine etwas ungemütliche Nacht. Nehmen Sie einen extra warmen Pullover, ein Kissen und Snacks für die über 10 stündige Fahrt mit.
ein Andenkaninchen in Bolivien
Das Andenkaninchen, keine Frostbeule
Aussicht über La Paz

Tag 13 La Paz

La Paz liegt auf 4000 Meter Höhe in einer steilen Schlucht umgeben von schneebedeckten Andengipfeln. Das sonnige Klima der Stadt, die Melonen auf der Straße, die koloniale Kirchen und der farbenfrohe Indianermarkt sind einfach typisch Bolivien. Bei Ankunft am Busbahnhof werden Sie erwartet und zu Ihrem Hotel gebracht, einer kolonialen Hosteria im Zentrum der Stadt. Im Restaurant werden neben einem kräftigen Frühstück auch die nötigen Tassen Koka-Tee serviert. Bei der Rezeption können Sie Ihre Wertsachen hinterlassen oder Ihre Wäsche waschen lassen. In der Nähe gibt es Internet und einen Geldautomaten. Die Rezeption gibt Ihnen gerne Tipps über nette Wanderrouten durch die Stadt. Das Zentrum von La Paz ist relativ kompakt, aber es nützt wenig, auf die Karte zu schauen, denn dann sehen Sie auch nicht wie steil die Straßen sind und wie lange Sie gehen müssen...

Tag 14 La Paz, freier Tag

La Paz hat viele Museen, darunter das interessante Koka-Museum, interessante Plätze und zahlreiche Straßenmärkte. Den Hexenmarkt sollten Sie unbedingt besuchen: Eine Straße, in der neben den gestrickten Mützen mit Lamamotiv, Pullover aus Lamawolle, Lamateppiche und anderen Souvenirs auch Lamafötusse und andere bizarre Attribute des hiesigen Aberglaubens verkauft werden.

In der Umgebung von La Paz können Sie ein- oder mehrtägige Trekkings oder Ausflüge machen, von entspannend bis ganz schön anstrengend. Die Ruinen von Tiwanaku liegen 70 km von La Paz entfernt. Wenn Sie diese heute besichtigen möchten, können Sie das bei einer der zahlreichen Reisebüros im Zentrum oder Ihrer Hotelrezeption organisieren. Das Valle de la Luna, das Mondtal, liegt mehr oder weniger in einem Stadtviertel von La Paz, Sie können es sogar per Taxi erreichen. Ein nettes Naturgebiet zum Wandern.
Hexenmarkt in La Paz/Bolivien
Umgebung von La Paz, Bolivien
Chacaltaya, die höchste Skipiste der Welt, liegt auf 5230 Meter Höhe, 35 km von La Paz entfernt. Man kann hier nicht nur Ski fahren: Von der Piste aus sehen Sie an der einen Seite den Titicacasee und überall haben Sie Aussicht auf die schneebedeckten Berggipfel. Für den Gang von der Skihütte bis zum Gipfel der Piste (etwa 70 Meter) und zurück brauchten wir fünfzig Minuten. Das Panorama ist traumhaft!

Eine Herausforderung bietet auch die Downhill-Mountainbikefahrt von La Paz nach Coroico: Sie starten in den Anden und fahren bergab zum Yungas Tal, einem Tal zwischen den Anden und dem Amazonas. Die Abfahrt ist eine unglaubliche Erfahrung: In vier Stunden fahren Sie über einen schmalen, nicht asphaltierten Weg 2000 Meter bergabwärts. Sie starten im Schnee und enden zwischen den Palmen in Coroico. Adrenalin pur! Wie Sie sehen gibt es in La Paz viel zu unternehmen. Sie können natürlich auch einen Tag länger bleiben.

Tag 15 La Paz - Puno (Peru)

Sie organisieren selbst den Transfer zum Busbahnhof von La Paz und reisen mit dem direkten Bus in vier Stunden nach Copacabana. Schon bald nachdem Sie La Paz verlassen, sehen Sie den Titicacasee. Auf der Hälfte der Strecke muss der Bus einen schmalen Teil des Sees überqueren. Da es keine Brücke gibt, fährt der Bus auf eine Art Floß und die Passagiere werden in kleinen Boten zur gegenüberliegenden Seite gebracht.

Nach der Mittagspause steigen Sie um etwa 14.00 Uhr wieder in den Bus. Die gesamte Reisezeit von Copacabana nach Puno inklusive dem Grenzübergang ist etwa dreieinhalb Stunden. Puno ist eine Universitätsstadt mit Festivals, Märkten, Restaurants und Bars, aber gleichzeitig ist es auch ein großes Bauerndorf. Viele Autos werden sie hier nicht sehen, Karren und Rikschas dafür umso mehr. Sie werden beim Busbahnhof von Puno abgesetzt und können mit einer Rikscha oder einem der Mofa-Taxis zu Ihrer gemütlichen und zentral gelegenen Posada fahren.
Überfahrt mit dem Bus während der Fahrt von Bolivien nach Peru
Am Titicacasee in Peru

Tag 16 Titicaca Ausflug: Puno - Uros - Amantani

Früh morgens werden Sie bei Ihrem Hotel abgeholt und  zum lebhaften Hafen von Puno gebracht. Um etwa 08.00 Uhr geht die Bootsfahrt auf dem Titicacasee los. Nach etwa einer Stunde erreichen Sie die Uros-Schilfinseln. Die Inseln sind einzigartig, denn ihr Untergrund besteht völlig aus Totara-Schilf, der langsam verrottet. Darum wird immer eine neue Schilflage auf die alte gelegt. Auch Häuser, Boote, Aussichtstürme, die Schule, so ziemlich alles ist hier aus Schilf gemacht. Sie können ein Stückchen auf einem Schilf-Floß fahren, das von einem Mann mit einem langen Stock voraus geschoben wird.
Dann steigen Sie wieder ins Boot und fahren zur Insel Amantani, wo Sie übernachten. Sie werden nach einem fairen System bei einer Familie eingeteilt. Die Einkünfte kommen in einen Topf und werden für die Entwicklung der Insel, wie z.B. für Schulsachen oder landwirtschaftliche Geräte verwendet. In den meisten Fällen schlafen Sie in einem Lehmhaus und es liegen auf den Betten eine Strohmatratze und ein paar Decken. Während die Sonne langsam untergeht, machen Sie mit Ihrem Guide eine Wanderung über die Insel. Auf dem Gipfel eines Hügels sehen Sie eine kleine Inka Opferstätte, von wo aus Sie eine schöne Aussicht haben. Wenn Sie Ihre Gastfamilie etwas verwöhnen möchten, können Sie ein kleines Geschenk mitnehmen (wie z.B. Seife, Buntstifte und Papier oder Zahnbürste mit Zahnpasta).
Übernachtung bei einer peruanischen Familie
Besuch der Insel Taquile

Tag 17 Amantani - Taquile - Puno

Nach dem Frühstück nehmen Sie Abschied von Ihrer Gastfamilie und gehen bergab zum Landungssteg. Um etwa 08:00 Uhr fährt das Boot ab. Nach einer Stunde kommen Sie auf Taquile an und gehen noch eine Dreiviertelstunde steil nach oben zum Dorfplatz. Auf Taquile gibt es wie auch auf Amantani keine Straßen und keine Autos: Täglich werden aus Puno Vorräte angeliefert. Am späten Vormittag wandern Sie durch die Äcker zu einer schönen Inkaruine. An der anderen Seite der Insel gehen Sie Mittagessen: natürlich Fisch aus dem Titicacasee.

Während die Sonne langsam untergeht, machen Sie die dreistündige Bootsfahrt zurück nach Puno. Bevor Sie abends wieder bei Ihrem Hotel abgesetzt werden, können Sie noch „Pollo a la Plancha”, die Hühnerspezialität von Puno, probieren.

Wir empfehlen Ihnen, in Ihrem Tagesrucksack Folgendes mitzunehmen

(den Rest Ihres Gepäcks können Sie in Ihrem Hotel in Puno hinterlassen):

 

  • Warmen Pullover (Fleece)
  • Sonnenschutzcreme
  • Sonnenbrille
  • Hut, Mütze oder Schirmmütze
  • Gute Wanderschuhe
  • Winddichte Jacke
  • Taschenlampe
  • Wasserflasche
  • Innenschlafsack
  • Extra Handtuch
  • Kleine Snacks
  • Evtl. kleine Geschenke
  • Toilettenpapier

Tag 18 Puno - Cuzco

Nach einer guten Nachtruhe und einem ausgiebigen Frühstück, sorgen Sie selbst für den Transport zum Busbahnhof. Wir haben den komfortablen Expressbus für Sie gebucht, der in sechs Stunden nach Cuzco fährt. Am Montag, Mittwoch, Donnerstag und Samstagabend fährt auch ein Zug. Dieser fällt allerdings regelmäßig aus, wenn nicht genug Touristen reserviert haben und die Fahrt dauert 4 Stunden länger als mit dem Expressbus. Wenn Sie um 09:00 Uhr abfahren, sind Sie gegen 15:00 Uhr in Cuzco. Sie kommen dann bei Tageslicht an und können selbst für den Transport zu Ihrer Unterkunft für die nächsten Nächte sorgen.

Ihr Hotel (eine Posada) liegt mitten im Künstlerviertel San Blas. Die Sehenswürdigkeiten von Cuzco und der Plaza de Armas liegen nur etwa 15 Gehminuten entfernt, bergabl! Wenn Sie zurück möchten, nehmen Sie einfach für etwa einen Euro eines der überall anwesenden Taxis, schämen Sie sich nicht: Die Stadt liegt schließlich auf 3300 Metern!

Landschaften auf dem Weg von Puno nach Cuzco
Landschaft auf dem Weg von Puno nach Cuzco
grosser Platz in Cusco

Tag 19 Cuzco, freier Tag

Das nette von San Blas ist, dass es eher ein Wohnviertel als ein Touristenviertel ist. In den schmalen Straßen, durch die gerade Mal ein Daewoo Taxi passt, gibt es viele Cafés und traditionelle Restaurants. Die Straßen sind dementsprechend verkehrsberuhigt. Der Mittelpunkt von Cuzco ist der Plaza de Armas, einer der schönsten Plätze Perus. In den Straßen um den Platz kann man schön bummeln gehen und es gibt jede Menge Bars und Restaurants.

Tag 20 Cuzco - Winay Wayna - Machu Picchu - Aguas Calientes

Morgens werden Sie zum Bahnhof von Cuzco gebracht. Nach etwa drei Stunden im Zug erreichen Sie den Kilometerstein 104: Der Startpunkt des Trekkings, den „Camino Real”. Der Guide sorgt dafür, dass alle vor der Tür bereitstehen bevor der Zug stoppt, denn der Zug hält hier nur eine Minute an. Nach einem Briefing durch den Guide geht das Trekking zum Machu Picchu offiziell los. Sie beginnen auf etwa 2300 Meter Höhe mit einer Fußgängerbrücke über den Urubamba. Der Pfad ist auch für unerfahrene Bergwanderer machbar. Die ersten paar Stunden sind am schwersten, Sie steigen nämlich treppenweise aufwärts in der warmen Sonne und es gibt keine Schattenstellen. Sie wandern heute etwa vier Stunden.
Eine Zugfahrt nach Machu Picchu
Wanderung auf dem Inkatrail nach Machu Picchu
In Ihrem eigenen Tempo steigen Sie langsam über die ehemalige Handelsroute von Cuzco nach Machu Picchu aufwärts und gehen unterwegs an kleinen Ruinen vorbei. Um etwa ein Uhr kommen Sie bei der Inkastadt Winay Wayna an, einer Ruine zwischen Inkaterrassen. Hier picknicken Sie und Sie können sich ausruhen. Nach dem Mittagessen zeigt der Guide Ihnen die Inkaruine Winay Wayna und danach beginnt der letzte Teil des Trekkings (ungefähr 2 Stunden). Sie wandern jetzt mehr durch die Vegetation, im Schatten, und der Guide kann Ihnen alles Mögliche über die Flora und Fauna erzählen. Letztendlich erreichen Sie die „Sonnenpforte”, Inti Puncu. Von hieraus haben Sie eine magische Aussicht auf den Machu Picchu. Nach diesem Aussichtspunkt wandern Sie noch eine gute Stunde bergabwärts, bevor Sie tatsächlich Machu Picchu erreichen. Dann gehen Sie zum Eingang der Ruine, wo der Bus nach Aguas Calientes schon bereitsteht. Jeder, der Machu Picchu besucht, kommt auch in dieses Dorf, weswegen es auch „Machu Picchu Pueblo” genannt wird. Nach diesem intensiven Tag lassen Sie sich in einer kleinen Posada im Zentrum des Dorfes in ein herrlich weiches Bett fallen.

Tag 21 Aguas Calientes - Machu Picchu - Ollantaytambo

Heute stehen Sie früh auf, denn vor zehn Uhr gibt es viel weniger Besucher bei Machu Picchu und Sie können die Ruinen in Ruhe besichtigen. Sie geben Ihren Rucksack beim Eingang ab und machen mit dem Guide einen zwei Stunden langen Rundgang durch die Ruinen. Nach der Führung haben Sie noch genug Zeit, selbst durch die Ruinen zu schlendern. Dann holen Sie Ihren Rucksack wieder ab und nehmen einen der bereitstehenden Busse nach Aguas Calientes, von wo aus am Nachmittag Ihr Zug nach Ollabtaytambo abfährt. Nach etwa zwei Stunden erreichen Sie Ollanta, ein Dorf im Sacred Valley zwischen Aguas Calientes und Pisac. Es gibt hier zahllose Inka Heiligtümer, daher der Name dieses Tals. Viele Touristen werfen schnell einen Blick auf das Fort in Ollanta und reisen dann gleich weiter. Sie haben Unrecht, gerade die ruhige Atmosphäre ist der Charme dieses Ortes und es lohnt sich, hier eine Nacht zu verbringen.
Ruinenstadt Machu Picchu/Peru
Blick über Ollantaytambo

Tag 22 Ollantaytambo - Urubamba

Am frühen Morgen haben Sie vom Inkafort Ollanta aus eine traumhafte Aussicht über das langsam erwachende Dorf, die umliegenden Berge und die Landbauterrassen.

Ollanta liegt in schöner Umgebung. Die Berge beschützen das Tal, wodurch die Sonne hier meistens scheint und es besonders fruchtbar und grün ist. Vom Pferderücken aus kann man die Gegend besonders gut erkunden. Die Pferde sind zahm und kennen den Weg. Wasserfälle, spielende Hunde, Lamas, ein Umzug... Sie sehen alles Mögliche. An der Hotelrezeption können Sie für etwa US$ 7,- die Pferde für etwa zwei Stunden mieten. Sie können noch eine Nacht in Ollanta verbringen (geben Sie das auf Ihrem Anfrageformular an), oder im Lauf des Mittags, wenn Sie möchten auch früher, weiter nach Urubamba reisen. Auf dem Platz von Ollanta stehen tagsüber Collectivos: Das sind lokale Minibusse, die abfahren, sobald sie genug Passagiere haben. Die 20-minütige Fahrt kostet etwa US$ 1,- p.P..
Nach der Ankunft auf dem Busbahnhof von Urubamba nehmen Sie am besten ein Taxi (± US$ 2,- für die 5-minütige Fahrt) zu Ihrer heutigen Unterkunft: Das renovierte Franziskanerkloster aus dem 16. Jahrhundert liegt etwas abseits von der Hauptstraße am Dorfrand.
Dieses Kloster hat eine kleine Kapelle, lauschige Innenhöfe und einen echten Glockenturm (der übrigens nicht benutzt wird, Sie werden also nicht wach geläutet). Die kolonialen Zimmer sind komfortabel und haben Dusche/Toilette, TV, und Klimaanlage, im Speisesaal gibt es einen gemütlichen Kamin. Um Urubamba herum liegen verschneite Berggipfel. Die Atmosphäre lässt Sie ganz zur Ruhe kommen.

Im Restaurant Los Geranios im Dorf können Sie eine lokale Spezialität probieren: Rocoto Relleno, eine mit Hackfleisch und Gemüse gefüllte Paprika. Zusammen mit der Inka Cola eine typisch peruanische Mahlzeit.
Ihr Klosterhotel in Urubama
einheimischer Junge auf dem Markt in Pisac

Tag 23 Urubamba - (Pisac) - Cusco

Urubamba ist ein guter Ausgangspunkt für sportliche Aktivitäten im heiligen Tal. (Sie können den Tag natürlich auch ganz gemütlich in der Nähe des Klosters verbringen.)  Auch heute regeln Sie den Transport nach Cusco selbst.
Viele Touristen machen eine eine Fahrrad- oder Raftingtour in Urubamba bevor Sie weiter nach Cusco reisen. Alternativ können Sie sich auch den Markt in Pisac ansehen, den Sie mit einem Colectivo oder dem lokalen Bus erreichen. Die Ruinen in der Nähe von Pisac sind beinahe so schön wie die von Machu Piccu (und an den Tagen an denen der Markt nicht stattfindet sehr viel ruhiger). Der große Markt findet Dienstags, Donnerstags und Sonntags statt, an den anderen Tagen gibt es aber auch einen kleinen Markt.
Bis 18 Uhr verkehren noch Busse und Colectivos von Urubamba via Chincheros nach Cusco. Sie erreichen nach ca. 1 1/2 Stunden Cusco, wo Sie ein Taxi zu Ihrem Hotel nehmen.

Wir empfehlen Ihnen, auf diesem viertägigen Trip Folgendes mitzunehmen:

(den Rest Ihres Gepäcks können Sie in Ihrem Hotel in Cuzco hinterlassen)

 

  • Warmen Pullover /Fleece
  • Sonnenbrille
  • Hut, Mütze oder Schirmmütze
  • Gute Wanderschuhe
  • Winddichte Jacke
  • Taschenlampe, Fernglas
  • Wasserflasche
  • Toilettenpapier
  • Leinenschlafsack oder Schlafsack
  • Extra Handtuch
  • Snacks
  • evtl. kleine Geschenke


Tag 24 Cuzco, freier Tag

Im Zentrum von Cuzco ist rund um die Uhr was los, langweilen werden Sie sich hier bestimmt nicht. Aber vielleicht machen Sie lieber eine Wanderung durch die Gassen von San Blas oder legen Sie sich einfach in aller Ruhe in Ihrer Posada in eine Hängematte, um das typische Mañana-Gefühl  zu bekommen...
Stadtviertel San Blas in Cusco
peruanische Kinder am Titicacasee

Tag 25 Abflug nach Deutschland

Im Lauf des Vormittags sorgen Sie selbst für den Transfer zum Flughafen von Cuzco. Sorgen Sie dafür, dass Sie rechtzeitig vor Ort sind. Sie fliegen in einer Stunde nach Lima, wo Sie meistens eine beträchtliche Wartezeit haben, bevor Ihr Flug nach Deutschland startet.

Wenn das tatsächlich so ist, können wir Ihnen eine Letzter-Tag-Tour anbieten. Notieren Sie das bitte auf Ihrem Buchungsformular; wir holen Sie am Flughafen von Lima ab und bringen Sie zum nettesten Artesania (Kunsthandwerk-) Markt der Stadt. Hier können Sie stundenlang rumstöbern und sich zwischen den über hundert Ständen mit den verschiedensten Souvenirs verirren. Den Rest des Tages gestalten Sie nach eigenem Gusto und Sie werden zum verabredeten Zeitpunkt in Larcomar abgeholt, einem großen, modernen EInkaufszentrum direkt am Strand von Lima: Verweilen Sie mit einem Cocktail oder einem letzten Pisco Sour auf einer der Bänke am Boulevard und genießen Sie zum letzten Mal wie die Sonne im Pazifik untergeht.

Tag 26 Ankunft

Im Laufe des Tages landen Sie wieder in Deutschland.
Aufgepasst!

Das Inka Trail Trekking ist von unseren allgemeinen Stornobedingungen ausgeschlossen - hierfür gilt: Bei Annullierung nach der Reservierung werden 50 % der Kosten rückerstattet, bei weniger als 31 Tagen vor der Abreise sind die Kosten zu 100 % fällig.



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