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    Potosí – Silberminen und lebendige Geschichte

    Spannende Einblicke in das Leben der Minenarbeiter

    • Überblick
    • In Kürze
    • Inklusive
    • Exklusive
    • Karte
    Reisedauer: 2 Tage/ 1 Nacht
    Reisebeginn: täglich
    Ort: Potosi
    Erlebnis: Tour zur Silbermine
    Reisepreis: € 76,- p.P. bei 2 Personen
    Highlights: ✓ geführter Ausflug in die Silbermine Cerro Rico
    ✓ Einblick in das Leben der Minenarbeiter
    ✓ historische Stadt Potosi

    Die Minenstadt Potosi liegt auf 4000m Höhe und ist von Andenbergen umgeben. Der wichtigste Berg ist der Silberberg Cerro Rico, welcher fast aus jedem Winkel der Stadt zu sehen ist. Bei Ankunft auf dem Busbahnhof nehmen Sie selbst ein Taxi zu Ihrem Hotel. Sie übernachten in einem gemütlichen Hotel in der Altstadt. Von hier aus können Sie bequem das Zentrum erkunden und am Ankunftstag das Flair dieser historischen Stadt genießen. Am nächsten Morgen organisieren wir einen Ausflug mit Guide zur Mine, bei dem Sie einen Eindruck vom Alltag der bolivianischen Bergarbeiter bekommen.

    Übernachtung: 1x Nacht in einem Stadthotel im Zentrum (Komfort 3)
    Aktivitäten: Besuch Bergarbeitermarkt, Besuch der Minen mit einem Englisch sprechendem Guide
    Eintritte: Eintritt zur Mine
    Mahlzeiten: 1x Frühstück
    • Weitere Mahlzeiten

    • Trinkgelder

    • Transfer Busbahnhof – Hotel bei Ankunft

    • Transfer Hotel – Busbahnhof bei Abreise

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    Blick über Potosi mit dem Cerro Rico im Hintergrund

    Tag 1 – Ankunft in der historischen Minenstadt Potosi

    Diese Tour beginnt mit Ihrer Busankunft in Potosi, der Stadt der Explosion und des Donners. Meistens kommen Sie aus Sucre oder Uyuni und erreichen die Stadt am Nachmittag. Potosi ist nicht sehr groß, so dass Sie ganz einfach ein Taxi zum Hotel nehmen können. Sie befinden sich in einem lebendigen Ort mit historischem Zentrum. Wir haben ein schönes Hotel in der Nähe der kolonialen Bauten ausgesucht. Die hübsch eingerichteten Zimmer verfügen alle über ein eigenes Bad mit Dusche und WC. Vom Fenster aus erblicken Sie den Berg Cerro Rico. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Schreiben Sie eine Email an die Daheimgebliebenen oder machen Sie einen Spaziergang durch die Straßen des Stadtzentrums. Auf den steilen Wegen werden Sie schnell merken, dass Sie es aufgrund der Höhenlage ruhig angehen lassen sollten.

     

     

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    Ausgrüstet geht es zur Mine

    Denken Sie am Abend frühzeitig an das Abendessen, da die Restaurants schon zeitig schließen. Die regionale Spezialität Kárapulca, eine gut riechende dicke Maissuppe, ist zu empfehlen. Damit sie lange heiß bleibt, wird sie in vorgewärmten Terracotta-Schüsseln serviert.

    Potosi ist mit seiner Lage in 4100 m Höhe offiziell die höchste Stadt der Welt. Es dreht sich alles um die Cerro Rico Mine, von der viele Einheimische abhängig sind. 1544 entdeckte ein Indianer sie durch Zufall: Er hütete seine Lamas, von denen er zwei vermisste. Nach einer anstrengenden Tagessuche entfachte er am Abend ein Feuer, um sich auszuruhen. Die Feuerstelle wurde so heiß, dass der Boden zu schmelzen begann und eine glänzende Flüssigkeit freigab. Der Indianer befand sich auf dem Cerro Rico und hatte entdeckt, dass er voller Silber steckt.

    Kurz darauf wurde Potosi gegründet. Seit über vier Jahrhunderten wird Silber aus den Bergen gewonnen. In der Sprache der Quechua bedeutet Potosi Feuer, Explosion oder Donner. Die Stadt steht ganz im Zeichen der Mine, nicht im Zeichen der Touristen: Wenn Sie einen Markt besuchen, brauchen Sie aggressive Verkäufer nicht zu fürchten.

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    Die Schutzkleidung nicht vergessen!

    Tag 2 – Besuch der Silbermine und Abreise

    Am frühen Morgen des nächsten Tages Ihrer Bolivien Reise, werden Sie nach dem Frühstück von Ihrem Guide zu einem Ausflug zur Cerro Rico Mine abgeholt. Etwa 10.000 Arbeiter sind hier beschäftigt. Sie besuchen zunächst den Bergarbeitermarkt, auf dem Sie sich umsehen können, ohne in der Pflicht eines Einkaufs zu sein. Neben gewöhnlicher Bergmannsausrüstung wie Helme und Öllampen, werden auch Alkohol, Cocablätter, Zigaretten und Dynamit angeboten. Wir empfehlen dort ein paar Dinge einzukaufen und den Minenarbeitern mitzubringen. Die Arbeiter sind sehr froh über die Cocablätter, denn nur mit ein paar Blättern in der Wange lassen sich die körperlichen Strapazen der Arbeit ertragen. Nach den ersten Informationen wird es Zeit für ein persönliches Minenerlebnis auf dem Cerro Rico. Sie werden mit Jacke, Stiefeln, Helm und Lampe ausgestattet und die Wanderung quer durch den dunklen Berg kann beginnen.

     

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    Der Cerro Rico in den Wolken

    Der Cerro Rico ist ein Minenkooperativ und damit Eigentum der Bergleute selbst. Die Bedingungen sind allerdings dadurch nicht besser geworden. Die Arbeit findet unter unglaublich primitiven Bedingungen statt. Genau wie damals spielt der Aberglaube eine große Rolle: In der Mine steht eine Figur von El Tío, dem Teufel, der den Einheimischen zufolge der Besitzer aller Mineralien ist. Gegen 12.00 Uhr kehren Sie ins Zentrum von Potosi zurück. Sie können die Minen auch am Sonntag besuchen, allerdings arbeitet dann kaum jemand dort.

    Es eignet sich besonders gut diesen Baustein auf dem Weg von Sucre nach Uyuni einzuplanen. Wenn Sie in Ihrem Programm noch Zeit übrig haben, bietet sich Potosi für eine weitere Nacht an. Geben Sie uns einfach Bescheid und wir planen Ihnen gerne eine zusätzliche Nacht in Ihre Bolivien Reise mit ein.