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    Erlebe Peru & Bolivien

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    Auf den Spuren der Inkas

    Aktiv-Rundreise durch Nord- und Südperu

    Auf den Spuren der Inkas
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    Reisedauer: 26 Tage/ 25 Nächte
    Reisebeginn: täglich
    Reiseroute: Lima – Huaraz – Trujillo – Chachapoyas – Cusco – Heiliges Tal – Puno/ Titicacasee – Arequipa - Lima
    Reisepreis: € 3450,- p.P. bei 2 Personen
    Highlights: ✓ individuelle Nord- & Südkombination
    ✓ durch die Cordillera Blanca wandern
    ✓ Machu Picchu & Kuelap entdecken
    ✓ atemberaubende Landschaften genießen
    ✓ den magischen Titicacasee erkunden

    Bei dieser Rundreise kombinieren Nord- und Südperu: Sie sehen nicht nur die Highlights, sondern erleben diese auch aktiv bei Trekking-Touren in Huaraz und auf dem berühmten Inka Trail. Sie starten Ihre Reise in Lima. Weiter geht es zum Trekking nach Huaraz und von dort nach Trujillo, wo Sie Chan Chan besuchen. Schließlich führt Sie die Reise nach Chachapoyas, zur Ruinenstadt Kuélap. Mit dem Flugzeug setzen Sie Ihre Reise nach Cusco fort zum Inka Trail und besuchen anschließend die Schilfinseln im Titicacasee. Über das Colca Tal und Arequipa reisen Sie zurück nach Lima, wo die Rundreise endet.

    Übernachtung: 19 Nächte in gemütlichen Unterkünften, 3 Nächte im Zelt (Inka Trail) und 2 Nächte im Nachtbus mit gemeinschaftlichen sanitären Anlagen, 1 Nacht Hin- und Rückflug Komfort 1 & 3
    Aktivitäten: Citytour in Lima, Trekking Cordillera Blanca Valley, Tagesausflug Trujillo (Chan Chan, Pyramiden und Huanchaco), Tagesausflug Kuélap, Tagesausflug Gocta Wasserfälle, Reisehandbuch Arequipa, Tagestour Titicacasee, Inka-Trail-Trekking, Colca Tour; alle Ausflüge in einer Gruppe mit Englisch sprechendem Guide
    Eintritte: Eintritt Machu Picchu & Huayna Picchu, Huaraz Trekking, Trujillo Tagestour, Gocta Wasserfälle und Kuélap, Colca Tal
    Transport: 5x Transfer Flughafen/ Busbahnhof – Hotel, 2x Transfer Hotel – Flughafen/ Busbahnhof, 3x Nachtbusfahrt Lima – Huaraz, Huaraz – Trujillo, Trujillo – Chachapoyas, Transfer Chachapoyas – Tarapoto, Minibus Hotel Cusco – Startpunkt Inka Trail, Zug Aguas Calientes – Cusco, Inca Express Bus Cusco – Puno, Bus Puno - Arequipa
    Mahlzeiten: 16x Frühstück, 3x Vollpension während des Inka-Trails, 4x Lunch
    Sonstiges: Meet & Greet in Lima und Cusco, 24 Stunden Erreichbarkeit der Agentur vor Ort

    Bitte beachten Sie, dass Sie in den Zug zum Machu Picchu maximal fünf Kilogramm Gepäck mitnehmen können. Ihr Hauptgepäck können Sie am besten im Hotel in Cuzco hinterlassen und nach dem Aufenthalt im Heiligen Tal wieder in Empfang nehmen.

    • Weitere Mahlzeiten

    • Trinkgelder

    • Transfer Flughafen/ Busbahnhof – Hotel in Huaraz, Puno; Transfer Hotel – Flughafen/ Busbahnhof in Lima, Huaraz, Cusco, Puno, Arequipa, Transfer Zugbahnhof – Hotel in Cusco

    • Internationaler Flug

    • Inlandsflüge Tarapoto – Cusco und Arequipa – Lima

    • Grenzgebühren (Peru/ Bolivien)

    • Optional buchbar: Kochkurs in Cusco für 142 Euro p.P.

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    Perus Hauptstadt Lima liegt an der Pazifikküste

    Tag 1 – Ankunft in der Hauptstadt

    In der Regel fliegen Sie aus Europa über Nacht nach Peru. Sie landen nach einem langen Flug am frühen Morgen in Lima. Bei Ihrer Ankunft haben wir Ihnen ein Meet&Greet mit einem Vertreter unserer Partneragentur eingeplant, der Ihnen Ihren detaillierten Reiseverlauf mit allen Abholzeiten, Tourenbeschreibungen und nützlichen Tipps übergibt. Mit Ihm können Sie die Reise noch einmal durchsprechen und sich eventuell auch die ein oder andere Restaurant- oder Ausflugsempfehlung holen.
    Der Guide begleitet Sie zu Ihrem Hotel in Miraflores. Limas ‚Vorzeigestadtviertel‘ beherbergt viele Hotels, Restaurants und Einkaufsstraßen und ist nicht weit vom historischen Zentrum entfernt – perfekt für Ihren kurzen Aufenthalt in der Hauptstadt. Erholen Sie sich heute vom langen Flug und unternehmen Sie einen ersten Spaziergang durch die Hauptstadt. Morgen lernen Sie Lima genauer kennen.

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    Shaken Sie das Nationalgetränk Pisco Sour selber

    Tag 2 – Aufenthalt in Lima

    Wir sind der Meinung, eine Stadt lernt man am besten zu Fuß und in Begleitung eines Einheimischen kennen. Genau deshalb werden Sie gegen 10 Uhr von Ihrem Hotel abgeholt und tauchen in das Leben eines Limeño, wie die Einwohner der Hauptstadt genannt werden, ein. Gemeinsam mit Ihrem Guide fahren Sie zunächst mit einem Taxi zum Markt von Miraflores. Hier erfahren Sie einiges zu den verschiedenen Früchte- und Gemüsesorten, natürlich dürfen Sie auch hier und da etwas probieren. Anschließend fahren Sie mit dem Metropolitano in das historische Zentrum. In knapp 25 Minuten fahren Sie mit dem modernen Bus ins Zentrum.

    Sie besuchen die Paläste, Kirchen und koloniale Gebäude und erfahren Sie von Ihrem Guide mehr über die Geschichte Limas. Am Plaza San Martin besuchen Sie eine lokale Bäckerei und ein Schokoladenmuseum, denn Peru ist auch bekannt für Kakao und Schokolade. Die endet in einer Bar, der sie eine Chinca Morada probieren. Sie haben anschließend die Wal, mit Ihrem Guide zurück nach Miraflores zu fahren, oder den Nachmittag auf eigene Faust im historischen Zentrum zu verbringen.

    Cordillera Blanca

    Die schneebedeckte Cordillera Blanca bei Huaraz

    Tag 3 – Von der Hauptstadt nach Huaraz

    Nach einer langen Busfahrt erreichen Sie heute die Stadt Huaraz, den Ausgangspunkt ins Trekkingparadies der Cordillera Blanca. Ein Fahrer erwartet Sie bereits am Busbahnhof und bringt Sie zu Ihrem zentralen Hotel in der Innenstadt. Ihr Zimmer ist beheizt, denn mitunter kann es hier nachts ganz schön kalt werden. Wir fanden es hier schlicht aber gemütlich. Wenn Sie sich während Ihrer Zeit in Huaraz einen etwas komfortableren Aufenthalt wünschen, können wir Ihnen alternativ ein uriges Hotel mit größeren Zimmern am Stadtrand einplanen, dessen Inhaber Schweizer ist. Uns hat das Schweizer Flair hier sehr gut gefallen.
    In Huaraz verbringen Sie zunächst eine Nacht, damit Sie sich an die Höhe gewöhnen können, bevor Sie Ihr erstes Trekking beginnen – Huaraz liegt auf 3.090 Metern Höhe.

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    Seenlandschaft in der Cordillera Blanca

    Tag 4 – Raus in die Berge

    Heute beginnt Ihr erstes Trekking: Frühstücken Sie gut, denn gleich im Anschluss werden Sie von Ihrem Guide und einer kleinen internationalen Gruppe abgeholt, deren Größe zwölf Personen nicht überschreitet.
    Ihr Guide spricht Englisch und kann Ihnen als ausgebildeter Trekkingguide viele interessante Fakten über die Region erzählen.
    Sie fahren circa drei Stunden durch die Region Callejón de Huaylas und durchqueren einige Indio-Dörfer, ehe Sie über einen schmalen Pfad zu Ihrer Berghütte gebracht werden. Richten Sie sich kurz in Ihrem Zimmer ein und beginnen Sie dann Ihre heutige Wanderung in das Huaytapallana Tal. Sie besuchen hier ein lokales Dorf und lernen die Kultur der Einheimischen näher kennen. Nach einem etwa vierstündigen Trekking kommen Sie in der Abenddämmerung an Ihrer Unterkunft an, wo Sie die nächste Nacht verbringen.

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    Der Llanganuco See

    Tag 5 – Wanderung zur Laguna 69

    Heute fahren Sie mit dem Kleinbus bis zum Huascaran Nationalpark. Hier liegen die malerischen Llanganuco Seen, die durch Ihr jadegrün scheinendes Wasser und die einzigartige Sicht auf die majestätische Gebirgskette der Cordillera Blanca absolut beeindruckend sind. Mit etwas Glück können Sie heute Andenkondore oder Brillenbären beobachten, um nur zwei der vielen seltenen Tierarten zu nennen, die hier noch Zuflucht finden – der geschützte Park deckt mit über 3.400 km² beinahe die gesamte Fläche der Cordillera Blanca ab und beherbergt fast 300 Seen und 600 Gletscher. Auf dem Rückweg besuchen Sie noch die berühmte Laguna 69, bevor Sie zurück zu Ihrer Lodge fahren, inmitten der Natur.

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    Buntes Treiben beim Straßenfest in Huaraz

    Tag 6 – Abreise aus Huaraz

    Den heutigen Tag haben Sie zur freien Verfügung. Nutzen Sie die Zeit, um die Natur auf sich wirken und die Seele baumeln zu lassen. Wenn Sie aktiv sein möchten, erkunden Sie die Umgebung bei einer Wanderung auf eigene  Faust. Die Lodge Besitzer geben Ihnen sicher einige Tipps.

    Am Nachmittag erfolgt der 3,5-stündige Transfer zurück nach Huaraz. Kaufen Sie sich nach dem Abendessen noch ein paar Snacks und Getränke, ehe Sie sich in den Nachtbus nach Trujillo setzen.

    Plaza Central Trujillo

    Die Plaza Central in Trujillo

    Tag 7 & 8 – Aufenthalt in Trujillo

    Früh morgens kommen Sie heute in Trujillo an. Am Bahnhof wartet bereits ein Fahrer auf Sie, der Sie zu Ihrer Unterkunft bringt. Richten Sie sich im Zimmer ein und stärken Sie sich mit einem leckeren Frühstück, ehe Ihre Reise Sie weiter führt, um die Highlights rund um Trujillo zu erkunden.

    Wir bieten zwei Unterkünfte in dieser Stadt an und beide haben unserer Meinung nach etwas ganz besonderes – entscheiden Sie sich für das Stadthotel, das zentral in der Innenstadt gelegen ist, um mitten im Geschehen zu sein? Oder bevorzugen Sie eher das kleine Hotel im Vorort Huanchaco, wo Ihnen frischer Seewind um die Nase weht und Sie Spaziergänge am Strand entlang unternehmen können?
    Gerne sind Ihre Reisespezialisten Ihnen bei der Planung behilflich.

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    Besuch der Sonnen- und Mondtempel

    Tagesausflug Chan Chan & Huanchaco

    Heute begeben Sie sich auf die Spuren der präkolumbischen Kulturen der Chimú und Mochica – Ihren Ausflug in die Vergangenheit beginnen Sie mit einem Besuch der Sonnen- und Mondtempel. Diese Bauwerke wurden aus tausenden Adobe-Ziegeln errichtet und gehören zu den imposantesten Relikten ganz Südamerikas. Für uns war der Besuch dieser Stätte sehr beeindruckend – viele Arbeiter mussten damals notwendig gewesen und einige Jahre vergangen sein, um die Tempel zu errichten.
    Bei Ihrem Ausflug dürfen Sie den Mondtempel auch von innen besichtigen. Hier kann man ganz genau erkennen, dass der Bau dieses Kunstwerks in verschiedenen Etappen und Epochen erfolgte. Auch die teils noch gut erhaltenen Wandmalereien können Sie hier betrachten, die etwas Aufschluss geben über die damalige Kultur und Lebensweise.

     

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    Traditionelle Fischerboote am Strand von Huanchaco

    Nach Ihrem Besuch der Tempel fahren Sie mit dem Bus weiter nach Chan Chan, der einstigen Hauptstadt der Chimú-Kultur. Diese war mit 26 km² nicht nur die flächenmäßig größte Stadt der Welt, sondern war auch das Zuhause von schätzungsweise 60.000 Menschen. Manche der Bauten wurden vor Kurzem restauriert, sodass Sie den Hauch vergangenen Glanzes noch ansatzweise spüren können, während Sie durch die Gemäuer wandeln und den Erzählungen Ihres Guide lauschen. Als letzte Station Ihres Ausflugs heute besuchen Sie Huanchaco. Das einst eher verschlafene Fischerdörfchen hat sich innerhalb der letzten Jahre zum beliebten Touristenziel gemausert und besonders im Sommer werden die Strände hier gerne von Gästen und Einheimischen genutzt. Einige Fischer fahren auch heute noch in den typischen Fischerbooten aufs Meer.

    Erst heute Abend führt Ihre Reise Sie weiter mit dem Nachtbus nach Chachapoyas, nutzen Sie den Nachmittag um sich noch ein wenig in Trujillo umzusehen, ehe Sie sich ein Taxi zum Bahnhof nehmen und in den Bus steigen.

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    Ankunft in Chachapoyas

    Tag 9 – Ankunft in Chachapoyas

    Sie erreichen Chachapoyas in der Regel bereits gegen 6.00 Uhr morgens. Zu dieser Zeit ist die Stadt noch in einen dichten Nebel und feuchte Kälte gehüllt. Machen Sie sich aber keine Sorgen, ehe Ihr Fahrer Sie zu Ihrem Hotel gebracht hat und Sie sich ein wenig ausgeruht haben, klart der Himmel auf und die Sonne kommt zwischen den Wolken hervor.

    Sie können den Tag heute nach Lust und Laune in Chachapoyas verbringen. Früher ein eher ruhiges Kolonialdorf, hat sich der Ort heute zu einer lebhaften Kleinstadt und einem beliebten Ausgangspunkt für Besuche der kulturellen und landschaftlichen Highlights der Region entwickelt.
    Bummeln Sie zum Beispiel ein wenig durch die Geschäfte rund um die Plaza und besuchen Sie die kleine Kathedrale.

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    Sie besuchen die Ruinen von Kuélap…

    Tag 10 – Tagestour nach Kuélap

    Heute steht ein ganztägiger Ausflug zur präkolumbischen Ruinen-Stadt Kuélap auf Ihrem Programm: Stellen Sie sich Ihren Wecker, denn Sie werden schon gegen 8.30 Uhr an Ihrem Hotel abgeholt. Etwa drei Stunden fahren Sie heute auf holprigen Pisten zu Ihrem Ziel und auch wenn Sie bei der Fahrt ein wenig durchgeschüttelt werden, lohnt sich die Aussicht auf die malerische Berglandschaft allemal. Ihr Bus hält auf einem Parkplatz, von hier aus geht es zu Fuß weiter. Nach etwa einer dreiviertel Stunde tun sich die ersten Gemäuer der Ruinen-Stadt auf – Kuélap wurde von den Chachapoya gegründet, die hier auch lebten, bis 1470 die Inkas einfielen. Die Erzählungen Ihres Guide erwecken die ehemalige Stadt mit ihrer 1,5 km langen Schutzmauer, die über 400 Wohnbauten einschloss, wieder zum Leben. Lauschen Sie den fesselnden Legenden und Erzählungen. Wenn Sie genug Zeit zwischen den geschichtsträchtigen Gemäuern verbracht haben, machen Sie sich auf die Heimreise. Unterwegs halten Sie in einem indigenen Dorf, wo ein warmes Mittagessen für Sie bereitsteht. Am frühen Abend kommen Sie wieder in Chachapoyas an und können es sich in Ihrem Hotel gemütlich machen.

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    …und machen einen Tagesausflug zu den Gocta Wasserfällen

    Tag 11 – Tagestour zu den Gocta Wasserfällen

    Heute widmen Sie sich ganz den landschaftlichen Highlights dieser Region. Zu den Naturwundern gehören unserer Meinung auf jeden Fall die Gocta Wasserfälle, die so verborgen liegen, dass sie ein deutscher Forscher erst 2002 entdeckt hat. Heute zählen sie mit 773 m Höhe zu den Top 10 Wasserfällen auf der ganzen Welt.

    Morgens starten Sie Ihren Ausflug mit einer 45-minütigen Fahrt von Ihrem Hotel zum Örtchen Cocachimba. Das Dorf ist der Startpunkt Ihres zweistündigen Trekkings, zu dem Sie unbedingt wasserfeste Kleidung und Ihre Wanderschuhe mitnehmen sollten. Sie können während Ihrer Wanderung heute vielleicht sogar tropische Tiere wie Affen oder Kolibris erspähen. An den Wasserfällen selbst bleibt Ihnen genügend Zeit, diese zu bestaunen, ehe Sie sich auf den Rückweg machen. Zurück in Cocachimba wartet eine warme Mahlzeit auf Sie, mit der Sie sich stärken können, bevor Sie mit dem Bus zurück nach Chachapoyas reisen.

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    Heute fliegen Sie Richtung Süden, nach Cuzco

    Tag 12 – vom Norden in den Süden

    Auch heute geht es in aller Frühe los. Sie sollten daher am Vorabend bereits Ihre Sachen gepackt haben. Gegen 3.30 Uhr morgens holt Sie der Fahrer von Ihrem Hotel ab und bringt Sie zum circa sechs Stunden entfernten Flughafen in Tarapoto. Ihr Flieger startet etwa um 11.00 Uhr, gegen 15.00 Uhr landen Sie in Cuzco. Dort haben Sie den Nachmittag und Abend Zeit, etwas zu entspannen. Ein Fahrer holt Sie am Flughafen ab und bringt Sie zu Ihrem Hotel, das im Künstlerviertel San Blas gelegen ist. Es begleitet Sie bei diesem Transfer ein Englisch sprechender Guide, der mit Ihnen den genauen Verlauf Ihres Machu Picchu Ausflugs bespricht und Ihnen nützliche Tipps zu Ausflügen in der Umgebung geben kann.
    In San Blas wohnen viele Einheimische, sodass das Viertel insgesamt wenig touristisch ist. Bereits bei Ihrer Anreise können Sie die schmalen Gassen und die Häuser mit Ihren mit Blumen geschmückten Balkonen und Hinterhöfen bestaunen. Ihre Posada liegt sehr zentral, die Plaza de Armas mit der imposanten Kathedrale und dem charakteristischen Springbrunnen liegt etwa fünfzehn Minuten zu Fuß entfernt.

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    Blick auf den schönen Hauptplatz von Cuzco

    Tag 13 – Cuzco erkunden

    Heute Vormittag haben wir Ihnen kein Programm geplant, so können Sie die Zeit nutzen, um loszuziehen und auf eigene Faust die frühere Inka-Hauptstadt zu entdecken. Besuchen Sie die kolonialen Kathedralen und bahnen Sie sich Ihren Weg durch die kopfsteingepflasterten Gassen, um in versteckten gemütlichen Bars einen Pisco Sour oder einen stärkenden Kaffee zu trinken.

    Neben den anderen sakralen Gebäuden befinden sich auch einige ehemalige Klöster in Cuzco. In einem davon befindet sich heute das teuerste Hotel der Stadt – eine Übernachtung zwischen Antiquitäten, meditativem Flair und Gemäuern, die spannende Geschichten erzählen könnten lassen sich seine Besucher so einiges kosten. Zum Hotel gehört auch ein Restaurant, in dem Sie heute relativ erschwinglich zu Mittag essen können und so zumindest einen kleinen Einblick in den historischen Luxus bekommen.

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    Gemeinsam ein peruanisches Menü kochen

    Koch-Workshop in Cuzco

    Abends machen Sie sich auf den Weg zum vorher vereinbarten Treffpunkt mit Ihrer Gruppe, mit der Sie heute gemeinsam ein köstliches peruanisches Menü zubereiten werden.

    Wie jeder Kochprozess beginnt auch dieser mit dem Einkauf Ihrer Zutaten. Sie besorgen diese auf dem lokalen Markt, ganz wie die Einheimischen. Nachdem Sie alle notwendigen Lebensmittel und Gewürze erworben haben beginnt die Zubereitung. Das Menü beinhaltet traditionell drei Gänge und natürlich auch einen Pisco Sour als Aperitif. Sollten Sie Vegetarier sein, ist das überhaupt kein Problem, die Rezepte werden an Ihre Wünsche angepasst und Sie können diese gerne auch als besonderes Souvenir mit nach Hause nehmen.

    Startpunkt des Inka-Trails

    Startpunkt des Inka-Trails

    Tag 14 – Der Inka Trail Cuzco – Wallyabamba

    Nachdem Sie heute früh gefrühstückt haben, können Sie Ihr restliches Gepäck an der Rezeption Ihrer Posada abgeben. Dies planen wir absichtlich so, denn in dem Zug, mit dem Sie durchs heilige Tal fahren, sind nur fünf Kilo Handgepäck erlaubt. So können Sie entspannt Ihren Ausflug nach Machu Picchu starten und Ihr Restgepäck nach Ihrem Aufenthalt in Cusco wieder in Empfang nehmen.
    Mit dem eben erwähnten Zug machen Sie sich heute auf den Weg bis zum Kilometerstein 108, wo Ihr Trekking nach einer kurzen Einweisung Ihres Guides beginnt. Beginnen Sie Ihr mehrtägiges Trekking auf dem Inka Trail heute mit einer vierstündigen Wanderung durch grünes Dickicht mit tropischem Flair. Sie sind durch den Schatten der Pflanzen von der Sonne geschützt und können entspannt die Höhe von 3000m erreichen. Bis es Zeit für ein Mittagessen ist, sind Sie bereits über drei Stunden auf dem berühmten Pfad gewandert und haben einige Inkaruinen und Dörfer passiert, die an seine Vergangenheit erinnern.

     

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    Die erste Etappe mit anderen Reisenden meistern

    Heute werden Ihre Zelte im Ort Wayllabamba aufgeschlagen, den Sie am frühen Nachmittag erreichen. Für die aktiveren Gruppenmitglieder bietet der Guide noch eine zweite Wanderung an.
    Auf Ihrem Campingplatz gibt es keine Elektrizität und kein fließend Wasser, doch gerade deshalb ist diese Trekking hoch in den Anden eine ganz besondere Erfahrung, die Sie so schnell sicher nicht mehr vergessen werden.

    Abends sollten Sie sich einen lauschigen Platz suchen, um den malerischen Sonnenuntergang in den Bergen zu erleben und der Sonne dabei zuzusehen, wie Sie langsam hinter den schimmernden Berggipfeln verschwindet.

    Da die Nächte in den Anden mitunter sehr kalt werden können, denken Sie daran, sich genügend warme Kleidung mitzunehmen, damit Sie sich trotz eisigem Wind entspannt in Ihren Schlafsack kuscheln können.

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    Blick auf die weiter Berglandschaft der Anden

    Tag 15 Wayllabamba – Pacaymayo

    Stärken Sie sich beim Frühstück gut, denn heute beginnt der mit Abstand anstrengendste Tag Ihres Inka Trail Trekkings! Sie überschreiten heute die 4.200 m-Marke während Sie den „Dead Woman’s Pass“ bezwingen. Steigen Sie auf breiten Stufen der ehemaligen Handelsroute hinauf und wandern Sie entlang dichter Wälder und plätschernder Bäche. An der Höhe können Sie gut erkennen, wie sich die Vegetation langsam verändert und weniger wird. Hier werden Sie vielleicht noch die ein oder andere Begegnung mit Lamas haben, bevor Sie endlich den Pass erreichen – Der in der Weite betrachtet so nah erscheint, aber in Wirklichkeit noch einige Marschstunden entfernt.

    Statten Sie sich heute gut aus mit Schokolade und Wasser, um guten Mutes Ihr Tagestrekking zu absolvieren. Insgesamt dauert dieses mit Pausen heute etwa sieben Stunden, ehe Sie am Ende des Tages Ihr Nachtlager aufschlagen.

     

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    Auf dem Weg passieren Sie Inka Ruinen

    Tag 16 Pacaymayo- Winay Wayna

    Heute Morgen besichtigen Sie mit Ihrem Guide die Ruinen und Ausgrabungen von Runkurakay und die kleine weitere Festung Sayacmarca. Dies war früher eine Zitadelle, wo die Bewohner sich sicher vor der Einnahme durch Feinde fühlten. Auf dem Weg gehört sie auch heute noch zu den besterhaltensten Ruinen Ihrer Wanderroute. Der Pfad führt Sie weiter über einen etwa 4.000 Meter hohen Pass, und auch wenn Sie von hier aus noch eineinhalb Tage wandern, wissen Sie, dass Sie den gröbsten Teil schon geschafft haben und Machu Picchu nicht mehr weit entfernt ist. Der zweite Teil Ihrer Wanderung heute nach dem Mittagessen ist zwar weniger anstrengend, allerdings sollten Sie die Beanspruchung Ihrer Beine beim Hinabsteigen unzähliger Stufen nicht unterschätzen, wenn Sie den Abstieg meistern und unterwegs die spektakuläre Natur bestaunen können, in der viele seltene Pflanzen und Tiere heimisch sind. In der Nähe der Zitadelle in Winay Wayna liegt auch der Campingplatz, wo Sie heute Ihr letztes Lager aufschlagen.

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    Ziel erreicht: Blick auf Machu Picchu

    Tag 17 Winay Wayna – Machu Picchu – Cusco

    Um heute als erste Gruppe das berühmte Sonnentor Inti Punku zu erreichen, stehen Sie etwa um halb fünf morgens auf und wandern in eineinhalb Stunden zu diesem Aussichtspunkt. Von hier aus haben Sie einen absolut magischen Blick auf die berühmteste Inka Ruine Machu Picchu, der Sie garantiert für alle Anstrengungen der letzten Tage entschädigt. Von hier aus brauchen Sie noch etwa eine Stunde, bis Sie tatsächlich die Tore der Stadt erreichen und Ihren Rucksack am Eingang abgeben dürfen. Ihr Guide führt Sie nun durch die Gemäuer und erzählt Ihnen spannende Dinge über dieses Weltwunders und die vielen Theorien seines Untergangs. Natürlich bleibt auch genug Zeit um einige Erinnerungsfotos zu machen.

    Nach Ihrer Führung durch Machu Picchu bleibt Ihnen noch genug Zeit, auf eigene Faust den besonderen Aussichtspunkt Huayna Picchu zu besuchen. Die Eintrittskarte für den Huayna Picchu ist bereits in der Reise enthalten.

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    Mit dem Zug zurück nach Cusco

    Nachdem Sie sich ausreichend hier oben umgesehen haben, holen Sie Ihr Gepäck wieder ab und steigen in einen der Busse, die hier bereitstehen und Sie nach Aguas Calientes bringen. Je nachdem, wie viel Zeit Sie jetzt noch haben, gönnen Sie sich ein warmes Mittagessen und schlendern Sie durch die Straßen mit Ihren bunten Märkten oder besuchen Sie noch die Warmwasserquellen in der Region.

    Am Nachmittag fahren Sie dann mit dem Zug zurück nach Cusco, wo Sie gegen 20:30 Uhr ankommen und wahrscheinlich direkt mit dem Taxi zu Ihrer Unterkunft fahren möchten, wo Sie Ihre letzte Nacht verbringen werden. Am nächsten Tag müssen Sie wieder einmal früh aus dem Bett, denn der Bus nach Puno fährt bereits gegen 8:00 Uhr ab.

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    Busfahrt nach Puno, zum Titicacasee

    Tag 18 – Fahrt nach Puno

    Mit dem Bus fahren Sie in etwa 8 Stunden bis nach Puno. Schon auf dem Weg können Sie den berühmten Titicaca See erspähen, der sich auf einer unendlichen Weite erstreckt. Am frühen Abend kommen Sie dort an. Bereits wenn der Bus im Zentrum einfährt, spüren Sie die moderne Frische, die diese Stadt umgibt. Puno ist eine junge Stadt mit vielen Studenten, Festivals, Bars und Märkten, aber obwohl hier immer ein buntes Treiben herrscht, erinnert die Stimmung hier eher an ein gemütliches Dorf.

    Die meisten Häuser sind aus Adobe gebaut und haben Wellblechdächer. Puno hat seinen Wachstum dem Tourismus zu danken und die vielen modernen Gebäude in der Stadt machen einen etwas trostlosen Eindruck. Aber dafür ist die Lage am Titicacasee ideal und die Aussicht auf den See entschädigt reichlich.

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    Genießen Sie den weiten Blick über den Titicacasee

    Tag 19 – Tour auf dem Titicacasee

    Sie werden am frühen Morgen von Ihrem Hotel abgeholt und zu Punos lebhaftem Hafen gebracht, wo Sie mit Ihren Mitreisenden raus auf den See fahren. Während der Fahrt sitzen Sie schön in der Sonne, wenn gleich das Schnellboot in einem ordentlichen Tempo fährt. Eine Schwimmweste ist während der Fahrt Pflicht. Vielleicht brauchen Sie auch Handschuhe und eine Mütze oder einen Hut, denn der Wind ist ziemlich kühl. Schmieren Sie sich auch gut mit Sonnenschutzcreme ein, denn die Sonne scheint auf dieser Höhe stark und wegen des Windes kann man ungemerkt einen Sonnenbrand bekommen. Wenn Sie schon einmal Skifahren waren, verstehen Sie, was wir meinen. Eine der Legenden über den Titicacasee zufolge lag hier Atlantis, die Wiege der Inkakultur. Wenn Sie jetzt selbst über den See fahren und die Spiegelung der Berge und des Himmels im tiefblauen Wasser sehen, werden Sie sich das vorstellen können. Gegen 18 Uhr sind Sie von Ihrem Ausflug zurück und können im Hotel entspannen, bevor Sie zum Abendessen gehen. Am nächsten Tag fahren Sie am  Vormittag zum Busbahnhof von Puno, von wo Ihr Bus nach Arequipa startet.

    Besuchen Sie das farbenfrohe Kloster Catalina Besuchen Sie das farbenfrohe Kloster Catalina

    Besuchen Sie das farbenfrohe Kloster Catalina

    Tag 20 & 21 – Weiterreise nach Arequipa

    In etwa 5 Stunden Busfahrt reisen Sie nach Arequipa in Peru. In der hübschen Stadt haben wir ein gemütliches Hotel für Sie ausgesucht, das nahe am Wahrzeichen Arequipas, dem Santa Catalina Kloster, gelegen ist. Von hier aus haben Sie eine wunderbare Aussicht auf den Misti Vulkan, dem die Klosterstadt zu Füßen liegt. Die häusliche Stimmung in Ihrer Posada rührt nicht letztlich daher, dass die kleine Unterkunft von einer sehr sympatischen Familie geführt wird – Schon der mit Blumen dekorierte Innenhof lässt darauf schließen, dass diese ihrer Aufgabe mit viel Liebe zum Detail nachgeht. In jedem der lichtdurchfluteten Hotelzimmer, die liebevoll mit charakteristischen Antikmöbeln eingerichtet sind, befinden sich eine Minibar, ein Fernseher und auch ein Telefon.

    Nachdem Sie Ihr Zimmer bezogen und einen entspannten Nachmittags-Kaffee getrunken haben, unternehmen Sie doch eine erste Erkundungstour durch das Stadtzentrum. Dafür bekommen Sie von uns ein Reisehandbuch mit verschiedenen Spaziergängen durch die Klosterstadt mit vielen Tipps und Informationen rund um Ihren Arequipa Aufenthalt. Abends wird es Zeit, zum Essen einzukehren und eine lokale Köstlichkeit in den zahlreichen Restaurants zu probieren; wie zum Beispiel das überraschend zarte Alpaka.

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    Ein Tag im Colca Tal

    Tag 22 – Tour in den Colca Canyon

    Heute morgen starten Sie früh: Etwa um halb sechs Uhr werden Sie von Ihrem Guide und Ihrer heutigen Gruppe mit einem Kleinbus abgeholt und machen sich auf den Weg zum berühmten Colca Canyon – Ungefähr fünf Stunden dauert die Fahrt bis zum lokalen Dörfchen Chivay, das einen guten Startpunkt für Ausflüge zum Naturwunder bietet. Auf Ihrem Weg fahren Sie an spektakulären Landschaften vorbei und mit etwas Glück begegnen Sie Alpakas oder Vicuñas, die unter anderem vorherrschende Bewohner des Naturreservats Pampa Cañahuas sind.
    Sie halten am höchsten Punkt Ihrer Fahrt heute an einem Bergpass, der fast 5000 m hoch liegt. Dass die Luft hier immer dünner wird, merken Sie vor allem an Ihrem immer schneller werdenden Atem. In Chivay angekommen, können Sie sich von der anstrengenden Fahrt erholen. Bei einer Tasse Tee lässt es sich gut mit den anderen Reisenden Urlaubs-Anekdoten austauschen.

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    Spaziergang über den Hauptplatz von Arequipa

    Tag 23 – Rückfahrt nach Arequipa

    Nach einer geruhsamen Nacht machen Sie sich heute wieder früh mit Ihrer Gruppe auf den Weg, um den Aussichtspunkt Cruz del Condor zu besuchen. Dass die Gegend und das Leben hier sehr ländlich ist, werden Sie auch heute merken, wenn Ihre Wege sich mit Bauern und Bäuerinnen kreuzen, die Ihre Kühe, Schafe oder Esel in der Frühe zur Weide treiben.
    Der Punkt ‚Cruz del Condor‘ markiert die tiefste Stelle des Canyons, der mit ungefähr 3200 m fast so tief ist wie der nordamerikanische Grand Canyon und nicht weniger beeindruckend. Hier ist die Heimat des Andenkondors, von dessen Art auch heute noch etwa 100 Exemplare hier leben. Morgens zwischen acht und zehn Uhr nutzen die Vögel den Auftrieb der durch die Sonne erwärmten Luft, um mit einer verblüffenden Leichtigkeit in die Höhe zu schweben. Verhalten Sie sich still und geduldig und Sie werden mit einmaligen Bildern belohnt werden. Am frühen Abend bringt der Fahrer Ihrer Kleingruppe Sie wieder zurück zu Ihrer Unterkunft in Arequipa.

    Heute heißt es Abschied nehmen von Peru

    Heute heißt es Abschied nehmen von Peru

    Tag 24 – Zurück in die Hauptstadt

    Von Arequipa fliegen Sie heute im Lauf des Tages zurück in die Hauptstadt, nach Lima. Hier verbringen Sie einen letzten Tag, den Sie nutzen können um ein paar letzte Souvenirs für Ihre Lieben daheim zu kaufen.

    Tag 25 – Rückflug nach Deutschland

    Heute heißt es ein letztes Mal den Koffer packen, bevor der Transfer zum internationalen Flughafen von Lima erfolgt. Nun neigt sich Ihre Reise dem Ende entgegen. Die meisten Airlines fliegen Abends ab Lima zurück nach Europa, somit können Sie den langen Flug nutzen, um ein wenig Schlaf nachzuholen.

    Tag 26 – Ankunft in Deutschland

    Am frühen Vormittag erreichen Sie Europa, wo Ihre Nordperu Rundreise endet.